Johann „Hans“ Best (* 25. August 1874 in Mannheim; † 3. MärzSo nach einem Brief der Witwe Berta Best an Adolf Brusch vom 21. Mai 1942, angeboten bei ZVAB, abgerufen am 30. August 2013; das Matrikelbuch nennt den 4. März 1942 1942 in München) war ein deutscher Landschafts- und Genremaler, der auch als Bildhauer, Zeichner und Illustrator wirkte.

Leben Best war der Sohn eines Schreinermeisters aus Mannheim. Am 30. Oktober 1894 immatrikulierte er sich an der Akademie der Bildenden Künste München für die Naturklasse bei Karl Raupp.01344 Johann Best, Matrikelbuch 1884-1920 Auch Wilhelm von Diez gehörte zu seinen Lehrern.

Nach Abschluss seiner Studien reiste er nach Italien und verbrachte ein Jahr in Triest. Anschließend eröffnete er ein Atelier in München, wurde Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft und Jurymitglied ihrer Jahresausstellungen. Er unternahm mehrere Reisen durch Italien, Frankreich und Belgien und lehrte als Professor für Graphik an der Königlichen Kunstgewerbeschule München. Best besaß ein Sommerhaus bei Fürstenfeldbruck und entnahm die Motive seiner Genrebilder überwiegend dem bayerischen Landleben. Viele seiner Gemälde, die oft einen humoristischen Einschlag haben, fanden als Postkartenmotive weite Verbreitung. Für den Ernst Wasmuth Verlag fertigte er eine Reihe von Wandtafel-Illustrationen. Als Bildhauer war er hauptsächlich als Tierbildner tätig.

mini|Falsch Gebild und Wort… (Auerbachs Keller in Leipzig) 1913 schuf er die Ausmalung der Lünetten in Auerbachs Keller in Leipzig.

Auf den Ausstellungen im Münchner Glaspalast war er bis zum Brand 1931 fast regelmäßig über die Münchener Künstlergenossenschaft vertreten, zuletzt mit den Ölgemälden Deutschland und Verleumdung sowie einer Bronzebüste des Prof. Georg Fuchs. Katalog der Ausstellung 1931 Auch auf den Großen Deutschen Kunstausstellungen der Jahre 1937 bis 1942 war Hans Best mit 30 Bildern und vier Plastiken präsent. auf arthistoricum.net

Auszeichnungen 1913 Goldmedaille der Glaspalast-Ausstellung 1916 Österreichische Staatsmedaille 1940 Lenbach-Preis der Stadt München

Schriften Architektur-Skizzen. Kanter & Mohr, Berlin/Cöln 1901

Literatur Georg Jakob Wolf: Hans Best. München 1928

Weblinks

Ansichtskarten mit Motiven von Hans Best Signatur und biographische Informationen beim Auktionshaus Bergmann

Einzelnachweise

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