Seixal ist eine portugiesische Gemeinde (Freguesia) im Kreis Porto Moniz. In ihr leben Einwohner (Stand ).
Der Ortsname geht auf das portugiesische Wort "seixo" oder "seiço" zurück, das einen Strauch aus der Familie der Weiden (Salicaceae) bezeichnet, der im Norden Madeiras häufig vorkommt.https://portomoniz.webnode.com/historia/freguesias/seixal/
Seixal wurde 1533 gegründet.https://www.visitmadeira.com/pt-pt/a-madeira/localidades/porto-moniz/madeira/localidades/frente-mar-do-porto-moniz Lange war der Ort, dessen Einwohner von Landwirtschaft und Fischerei lebten, sehr isoliert und nur über das Meer erreichbar. Erst im 17. Jahrhundert wuchs Seixal an, da jetzt bessere Boote zur Verfügung standen, und im 18. Jahrhundert erreichte es mit rund 3 500 Menschen seine höchste Einwohnerzahl.Giovanna Magi: Madeira, S. 69. Casa Editrice Bonechi, Firenze 2007 1972 zählte Seixal noch 1 200 Einwohner.Wilhelm Voss-Gerling: Madeira und Azoren, S. 37. München 1972
Eines der markantesten Gebäude im Ort ist die Kirche Santo Antão von 1553.https://www.visitmadeira.com/pt-pt/explorar/detalhe/igreja-de-santo-antao Seixal ist auch wegen seines schwarzen Sandstrandes "Praia do Porto de Seixal" bekannt.https://de.wikiloc.com/routen-auto/percurso-na-freguesia-do-seixal-madeira-40038248 Zusätzlich gibt es an der Küste Naturschwimmbecken ("Poças das Lesmas") zwischen vulkanischen Felsen.
Eine gastronomische Spezialität des Ortes sind Forellen, die in den Gewässern um Seixal häufig vorkommen und in Chão da Ribeira unweit von Seixal gezüchtet werden. Ein typisches Getränk ist "Poncha" aus Honig, Zitronensaft und Zuckerrohrbrandy.Giovanna Magi: Madeira, S. 71. Casa Editrice Bonechi, Firenze 2007
An der Straße von Seixal nach São Vicente bietet sich vom Aussichtspunkt "Miradouro do Véu da Noiva" ein eindrucksvoller Blick, u. a. auf den Wasserfall "Cascata do Véu da Noiva", der sich aus einer Felswand heraus direkt ins Meer ergießt.
Einzelnachweise
Kategorie:Porto Moniz