Die Basketballnationalmannschaft der Amerikanischen Jungferninseln der Herren vertritt die Amerikanischen Jungferninseln bei Basketball-Länderspielen. Sie gehört zu den besseren Nationalmannschaften innerhalb des karibischen Raumes und ist mehrfacher Medaillengewinner bei den Zentralamerikameisterschaften.
Zu mehr als vier Teilnahmen an den kontinentalen Amerikameisterschaften reichte es jedoch nicht. Eine Teilnahme an einer globalen Endrunde wie den Weltmeisterschaften oder den Olympischen Spielen gelang in der Vergangenheit nicht.
Geschichte Der bekannteste, in den Amerikanischen Jungferninseln gebürtige Spieler ist der mehrfache NBA-MVP und NBA All-Star Tim Duncan. Als Bürger eines Außengebiets der Vereinigten Staaten konnte er jedoch auch Mitglied der Basketballnationalmannschaft der Vereinigten Staaten werden und wurde mit dieser Bronzemedaillengewinner bei den Olympischen Spielen 2004. Obwohl Duncan nie für die Nationalmannschaft seiner Heimat Amerikanische Jungferninseln spielte, konnte diese gleichwohl während seiner aktiven Zeit ihre größten Erfolge feiern.
Nach einem siebten Platz bei den Amerikameisterschaften 2001, der bis dato besten Platzierung bei diesem Wettbewerb, gewann man 2006 und 2008 zweimal hintereinander die Silbermedaille bei den Zentralamerikameisterschaften. Zuvor hatte man nur zu Beginn der Nationalmannschaft 1967 eine Bronzemedaille bei diesem Wettbewerb gewonnen. Zu den Silbermedaillengewinnern für die Amerikanischen Jungferninseln gehörten unter anderem die in europäischen Ligen aktiven Cuthbert Victor und Walter Hodge sowie Carl Krauser, Frank Elegar und Jason Edwin, die in der deutschen Basketball-Bundesliga aktiv gewesen waren.
Ferner gehörte Kevin Sheppard zu den Medaillengewinnern, der später Prominenz errang durch den über ihn gedrehten Dokumentarfilm „The Iran Job“. Bei den folgenden Kontinentalmeisterschaften 2007 und 2009 blieb man jedoch in der Vorrunde sieglos und konnte den siebten Platz von 2001 nicht verbessern.
Das wichtigste Turnier für die Nationalmannschaft sind die karibischen Meisterschaften der Caribbean Basketball Confederation (CBC), über deren Meisterschaften man sich zunächst für die Zentralamerikameisterschaft qualifizieren muss. Diese Meisterschaft war früher als CARICOM-Meisterschaft bekannt.
Abschneiden bei internationalen Wettbewerben Weltmeisterschaften 1967 bis 2014 – nicht qualifiziert
Olympische Spiele 1968 bis 2012 – nicht qualifiziert
Amerikameisterschaften 1980 bis 1999 - nicht qualifiziert 2001 – 7. Platz 2003 – 10. Platz 2005 – nicht qualifiziert 2007 – 10. Platz 2009 – 10. Platz 2011 – nicht qualifiziert 2013 – nicht qualifiziert 2017 – 4. Platz
Panamerikanische Spiele 1967 – nicht qualifiziert 1971 – 11. Platz 1975 – 10. Platz 1979 – 10. Platz 1983 – nicht qualifiziert 1987 – 10. Platz 1991 – nicht qualifiziert 1995 – nicht qualifiziert 1999 – nicht qualifiziert 2003 – nicht qualifiziert 2007 – 8. Platz 2011 – nicht qualifiziert
Zentralamerikanische Meisterschaften 1965 – 5. Platz 1967 – . Platz 1969 bis 1981 - nicht qualifiziert 1985 – 5. Platz 1987 – nicht qualifiziert 1989 – 6. Platz 1991 – nicht platziert 1993 – 6. Platz 1995 – nicht qualifiziert 1997 – 5. Platz 1999 – 6. Platz 2001 – 4. Platz 2003 – 4. Platz 2004 – nicht qualifiziert 2006 – . Platz 2008 – . Platz 2010 – 9. Platz 2012 – 7. Platz
Weblinks archive.fiba.com: Teams – Virgin Islands (ISV) – Übersicht über Auswahlmannschaften der Amerikanischen Jungferninseln im FIBA-Archiv () Profile: Virgin Islands (ISV) – Virgin Islands Basketball Federation – Profil des Verbandes auf den Webseiten der FIBA(englisch)
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