Die Spielzeit 2013/14 war die siebte reguläre Spielzeit nach der Umbenennung der ehemaligen Schweizer Nationalliga A in National League A. Neu in der Liga war der NLB-Meister Lausanne HC, der in der Liga-Qualifikation 2013 die SCL Tigers besiegt hatte. Das Team aus Langnau im Emmental stieg damit in die National League B ab. Die Saison begann am 12. September mit der vorgezogenen Partie ZSC Lions gegen Fribourg-Gottéron und endete am 4. März 2014. Die Play-offs und die Play-outs begannen am 11. März 2014.Spielplan auf slapshot.ch (PDF-Datei; 270 kB) Meister wurden die ZSC Lions, die den Play-off-Final 4:0 gegen die Kloten Flyers gewannen.
Modus Gespielt wurden von den 12 Teams zwei Doppelrunden zu je 22 Spielen. Dazu gab es pro Team je sechs Zusatzbegegnungen gegen drei Gegner, die aufgrund einer regionalen Einteilung (Ost, Zentral, West) festgelegt waren. Insgesamt bestritt also jede Mannschaft 50 Qualifikationsspiele. Danach ermittelten die besten acht Mannschaften den Schweizer Meister im Play-off-Stil. Die Viertelfinals, Halbfinals und der Final wurden nach dem Modus Best of seven gespielt.
Die letzten vier Mannschaften spielten in der neu eingeführten Platzierungsrunde untereinander jeweils eine Hin- und Rückrunde, wobei Punkte und Tore der Qualifikation mitgenommen wurden. Die letzten beiden Mannschaften nach der Platzierungsrunde ermittelten dann im Play-out-Final diejenige Mannschaft, die gegen den Meister der National League B um den Klassenerhalt spielen musste.
Teilnehmer
In der Saison 2013/14 waren folgende zwölf Mannschaften in der NLA vertreten. Neu dabei war der Lausanne HC, der erstmals seit der Saison 2004/05 wieder an der Schweizer Eliteklasse teilnahm. Der Club ersetzte die SCL Tigers. Team Standort Eishalle Kapazität Zuschauerschnitt HC Ambrì-Piotta Ambrì Pista la Valascia SC Bern Bern PostFinance Arena EHC Biel Biel Eisstadion Biel HC Davos Davos Vaillant Arena Fribourg-Gottéron Freiburg BCF-Arena Genève-Servette HC Genf Les Vernets Kloten Flyers Kloten Kolping Arena Lausanne HC Lausanne Patinoire de Malley HC Lugano Lugano Resega Rapperswil-Jona Lakers Rapperswil Diners Club Arena EV Zug Zug Bossard Arena ZSC Lions Zürich Hallenstadion
Hauptrunde Tabelle Rang Team GP S N SNV NNV SNP NNP Tore TVH Punkte 1 ZSC Lions 50 32 9 1 2 0 6 167:111 56 106 2 Fribourg-Gottéron 50 25 18 2 0 2 3 151:147 4 86 3 Kloten Flyers 50 22 18 4 1 5 0 147:121 26 85 4 Genève-Servette HC 50 21 16 2 5 5 1 158:133 25 83 5 HC Lugano 50 23 18 2 3 3 1 142:114 28 83 6 HC Davos 50 22 20 1 1 5 1 151:133 18 80 7 HC Ambrì-Piotta 50 22 20 1 1 3 3 126:123 3 78 8 Lausanne HC 50 20 20 2 3 2 3 104:115 −11 74 9 SC Bern 50 19 22 3 3 1 2 126:129 −3 70 10 EV Zug 50 15 20 5 2 1 7 132:156 −24 66 11 EHC Biel 50 11 29 1 1 6 2 115:154 −39 50 12 Rapperswil-Jona Lakers 50 9 31 1 3 1 5 117:200 −83 39
Legende: GP = Spiele, S = Siege, N = Niederlagen, SNV = Siege nach Verlängerung, NNV = Niederlage nach Verlängerung, SNP = Siege nach Penaltyschiessen, NNP = Niederlage nach Penaltyschiessen, TVH = TorverhältnisErläuterungen:
Beste Scorer Spieler Verein Spiele Tore Assists Punkte Matthew Lombardi Genève-Servette HC 46 20 30 50 Roman Wick ZSC Lions 47 23 25 48 Peter Mueller Kloten Flyers 49 24 22 46 Brett McLean HC Lugano 50 18 26 44 Kaspars Daugaviņš Genève-Servette HC 44 18 26 44 Luca Cunti ZSC Lions 46 18 26 44 Juha-Pekka Hytönen Lausanne HC 49 16 23 39 Tommi Santala Kloten Flyers 39 14 25 39 Benjamin Plüss Fribourg-Gottéron 49 21 17 38 Robbie Earl Rapperswil-Jona Lakers / EV Zug 46 20 18 38 Alexandre Giroux HC Ambrì-Piotta 46 20 18 38 Ahren Spylo EHC Biel 47 16 22 38 Stand: Saisonende 2013/14
Beste Torhüter (Torhüter mit mindestens 15 Spielen)
mini|180px|Cristobal Huet: Torhüter mit dem niedrigsten Gegentorschnitt
Spieler Verein Sp Min GT Sv% GTS Nolan Schaefer HC Ambrì-Piotta 26 1481:54 52 93,8 2,10 Sandro Zurkirchen HC Ambrì-Piotta 28 1543:02 62 93,2 2,41 Cristobal Huet Lausanne HC 45 2649:26 91 92,8 2,07 Lukas Flüeler ZSC Lions 37 2190:03 81 93,8 2,22 Martin Gerber Kloten Flyers 35 2085:38 76 92,7 2,19 Elvis Merzļikins HC Lugano 22 1269:08 45 92,4 2,13 Leonardo Genoni HC Davos 31 1799:43 74 92,2 2,45 Daniel Manzato HC Lugano 29 1679:54 62 92,1 2,22 Tobias Stephan Genève-Servette HC 47 2857:09 119 91,9 2,50 Mika Noronen HC Davos 15 890:41 42 91,9 2,83 Abkürzungen: Sp = Spiele, Min = Eiszeit (in Minuten), GT = Gegentore, Sv% = gehaltene Schüsse (in %), GTS = Gegentorschnitt; Fett: Bestwert
Stand: Saisonende 2013/14
Playoffs Playoff-Baum Die Playoffs wurden im Modus «Best-of-Seven» ausgetragen.
Meistermannschaft der ZSC Lions Schweizer Meister100px|Logo der ZSC LionsZSC LionsTorhüter: Lukas Flüeler, Tim Wolf
Verteidiger: Marc-André Bergeron, Severin Blindenbacher, Patrick Geering, Cédric Hächler, Steve McCarthy, Daniel Schnyder, Mathias Seger, Andri Stoffel, Ján Tabaček
Angreifer: Chris Baltisberger, Mark Bastl, Patrik Bärtschi, Luca Cunti, Dan Fritsche, Ryan Keller, Ronalds Ķēniņš, Mike Künzle, Robert Nilsson, Reto Schäppi, Sven Senteler, Ryan Shannon, Morris Trachsler, Roman Wick Cheftrainer: Marc Crawford Assistenztrainer: Rob Cookson
Playouts Modus Beim Modus des Play-outs gab es gegenüber der Vorsaison eine Veränderung. Hierbei wurde die erste Runde der Play-outs durch eine Abstiegsrunde der vier Teams auf den Plätzen neun bis zwölf ersetzt. Die Mannschaften nahmen dabei die Punkte aus der Hauptrunde mit in die Abstiegsrunde.
Nach der Abstiegsrunde, die sechs Spieltage betrug, ermittelten die beiden Vereine auf den Plätzen elf und zwölf im Modus Best of Seven den Letztplatzierten der NLA, dieser musste anschliessend die Liga-Qualifikation gegen den Meister der NLB bestreiten.srf.ch Modusänderung in den Abstiegs-Playoffs
Platzierungsrunde Rang Team GP S N SNV NNV SNP NNP Tore TVH Punkte 1 SC Bern 56 22 25 3 3 1 2 147:148 −1 79 2 EV Zug 56 19 22 5 2 1 7 152:175 −23 78 3 EHC Biel 56 13 33 1 1 6 2 130:168 −38 56 4 Rapperswil-Jona Lakers 56 12 34 1 3 1 5 136:223 −87 48 Legende: GP = Spiele, S = Siege, N = Niederlagen, SNV = Siege nach Verlängerung, NNV = Niederlage nach Verlängerung, SNP = Siege nach Penaltyschiessen, NNP = Niederlage nach Penaltyschiessen, TVH = TorverhältnisErläuterungen:
Playout-Final
Liga-Qualifikation
Besonderheiten mini|Das Spiel fand im ausverkauften Stadion statt Am 11. Januar 2014 fand im Stade de Genève das zweite Freiluftspiel der NLA-Geschichte statt. Dabei trat der Genève-Servette HC gegen seinen Rivalen Lausanne HC an.hockeyfans.ch Genfer Freiluft-Spiel gegen Lausanne Das Spiel endete mit einem 1:0-Sieg nach Verlängerung für den Gast aus Lausanne, wobei Oliver Setzinger das einzige Tor erzielte. Es war nicht das erste Duell dieser Art, am 14. Januar 2007 trafen der SC Bern und die SCL Tigers im Stade de Suisse aufeinander.
Weblinks National League
Einzelnachweise
2013 Kategorie:Eishockeysaison 2013/14