Die Loewe-Additivität (engl. ) ist ein Modell zur Beschreibung der Abhängigkeit der Wirkungen zweier Wirkstoffe voneinander.S. Loewe, H. Muischnek: Über Kombinationswirkungen. 1. Mitteilung: Hilfsmittel der Fragestellung. In: Naunyn-Schmiedebergs Arch Exp Pathol Pharmakol (1926), Band 114, S. 313–326. .P. J. Yeh, M. J. Hegreness, A. P. Aiden, R. Kishony: Drug interactions and the evolution of antibiotic resistance. In: Nat Rev Microbiol. (2009), Band 7, Nr. 6, S. 460–466. . PMID 19444248; .J. Jack Lee and Maiying Kong: Rebuttal to the Response of Chou. In: Cancer Research (2011), Band 71, S. 2798–2800. . PDF. Weitere Modelle sind z. B. die Bliss independence (zu deutsch ‚Unabhängigkeit nach Bliss‘).
Eigenschaften Die Loewe-Additivität beschreibt die additive Wirkung zweier Wirkstoffe gleicher Wirkungsweise. Unter der Annahme einer weitgehend von seiner jeweils eigenen Konzentration unabhängigen Wirkung haben bei einem gleichen Wirkort und -mechanismus zwei Analoga einer bestimmten effektiven Konzentration den gleichen Effekt wie nur eines davon in der doppelten Dosis. c1 EC1−1 + c2 EC2−1 = 1
Weblinks BfR: Mehrfachrückstände aus Sicht unterschiedlicher Interessengruppen (PDF; 204 kB), 2005. Abgerufen am 22. August 2013.
Einzelnachweise
Kategorie:Pharmakologie Kategorie:Enzymkinetik