Gerhard Tittel (* 13. Mai 1937 in Vielau in Sachsen, gestorben 4. März 2024 in Neuendorf) ist ein deutscher Komponist und Dirigent.
Leben Gerhard Tittel arbeitete zunächst als technischer Zeichner in Zwickau. Danach studierte er von 1958 bis 1964 Violine bei Otto Klinge und Komposition bei Günter Kochan an der Deutschen Hochschule für Musik Berlin. 1966 wurde er Dozent, 1981 ProfessorJosef Raabe (Hrsg.): Deutscher Hochschulführer. 54. Auflage, Raabe, Stuttgart 1992, ISBN 3-88649-166-8, S. 8. für Komposition und Tonsatz und Fachabteilungsleiter ebenda. Von 1977 bis 1992 mitbegründete und leitete er das Jugendsinfonieorchester Berlin.
Schüler Zu Tittels Kompositionsschülern gehörten Hans Boll (1970–1974), Klaus Martin Kopitz (1975–1980) und Ellen Hünigen (1984–1989).
Auszeichnungen 1967: Ernst-Zinna-Preis der Stadt Berlin 1972: Kunstpreis des FDGB (für die sinfonische Komposition Weltall, Erde, Mensch und die Kantate Wissen und Macht) 1972: Hanns-Eisler-Preis (für sein Erstes Klavierkonzert) 1987: Kunstpreis der DDR 2001: Bundesverdienstkreuz am Bande
Werke (Auswahl) Klaviersuite (1966) Musik für Streichorchester (1967) Dialoge für Klavier zu 4 Händen (1968) Konzert für Klavier und Orchester (1971) Quartettino für vier Trompeten (1971) – Musikverlag Friedrich Hofmeister(Digitalisat)
Literatur Peter Hollfelder: Geschichte der Klaviermusik. Band 1, Florian Noetzel Verlag, Wilhelmshaven 1989, ISBN 3-7959-0435-8, S. 328. Axel Schniederjürgen (Hrsg.): Kürschners Musiker-Handbuch. 5. Auflage, Saur Verlag, München 2006, ISBN 3-598-24212-3, S. 477.
Weblinks Werke von Gerhard Tittel beim Verlag Neue Musik
Einzelnachweise
Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert) Kategorie:Komponist (Deutschland) Kategorie:Dirigent Kategorie:Hochschullehrer (Hochschule für Musik Berlin) Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1937 Kategorie:Gestorben 2024 Kategorie:Mann