mini|Seada

(in Logudoresisch) oder (in Campidanesisch) – je nach Region auch Seata oder Sevada – ist ein typisches Gericht der traditionellen sardischen Küche. Die Seada wird momentan als eine Süßspeise gesehen, obwohl sie ursprünglich auch als der zweite Hauptgang sein konnte. Die in Olivenöl frittierten Teigtaschen werden aus Grieß, Schmalz, saurem Frischkäse (in Gallurisch ; typischerweise junger Pecorino) und Honig oder Zucker sowie eventuell geriebener Zitronenschale hergestellt.

Seadas sind ein ursprünglich spanisches Gericht, das sich aber von seinen Ursprüngen stark weiter entwickelt hat. Der Name „Seada“ kommt vom sardischen Wort , einem Tierfett zur Kerzenherstellung. Der Ursprung der Seadas als käsebasiertem Gericht liegt in Gebieten Sardiniens, die traditionell mit Weidewirtschaft verbunden sind und wird durch die vier Regionen Barbagia, Ogliastra, Logudoro und Gallura begrenzt. Es wird heute auf der ganzen Insel produziert, aber die eigene Herstellung spielt vor allem in ländlichen Gebieten immer noch eine große Rolle.

Es gibt verschiedene Interpretationen des Grundrezepts aber grundsätzlich gibt es zwei Arten: mit Käse und mit Rohmilchkäse gebacken (letzteres wird oder genannt). Seit einigen Jahren verbreitet sich auch eine „kommerzielle“ Version in großen Handelsketten.

Weblinks Seadas or Sebadas: How to make sardinian cheese pastry (englisch, italienisch)

Einzelnachweise

Kategorie:Teigtasche Kategorie:Italienische Küche Kategorie:Süßspeise Kategorie:Kultur (Sardinien)