Kisújszállás ist eine ungarische Stadt im Kreis Karcag im Komitat Jász-Nagykun-Szolnok.

Geografische Lage Kisújszállás liegt 43 Kilometer nordöstlich des Komitatssitzes Szolnok und 17 Kilometer südwestlich der Kreisstadt Karcag. Nachbargemeinden sind Kenderes und Túrkeve.

Geschichte Im Jahr 1913 gab es in der damaligen Stadt mit geordnetem Magistrat 3294 Häuser und 13.538 Einwohner auf einer Fläche von 35.628 Katastraljochen. Sie befand sich zu dieser Zeit im Komitat Jász-Nagykun-Szolnok.

Städtepartnerschaften Es bestehen folgende Städtepartnerschaften: Eberschwang, Österreich, seit 1992 Pačir (Пачир), Serbien, seit 1996 Săcele, Rumänien, seit 1999 Serne (Серне), Ukraine, seit 2000 Spišská Nová Ves, Slowakei, seit 1998 Wilamowice, Polen, seit 2004

Söhne und Töchter der Stadt Gedeon Barcza (1911–1986), Schachspieler István Csukás (1936–2020), Dichter und Schriftsteller Margit Szoboszlai (* 1939), Schriftstellerin und Übersetzerin Ildikó Vida (* 1965), Rechtsanwältin, Abgeordnete und Vorsitzende des nationalen Steuer- und Zollamtes

Sehenswürdigkeiten Reformierte Kirche, erbaut 1785 bis 1788 im spätbarocken Stil nach Plänen von Károly Rabl Römisch-katholische Kirche Szűz Mária neve, erbaut 1899 im neoromanischen Stil Weltkriegsdenkmäler

Verkehr Durch Kisújszállás verläuft die Landstraße Nr. 4201, in die die Landstraßen Nr. 4202, Nr. 4205 und Nr. 4207 einmünden und nördlich des Ortes die Hauptstraße Nr. 4. Es bestehen Bahnverbindungen nach Debrecen sowie über Szolnok zum Budapester Westbahnhof. Weiterhin gibt es Busverbindungen nach Karcag, Kunhegyes, Mezőtúr und Szolnok.

Einzelnachweise

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