Jens Benicke (* in München) ist ein deutscher Politikwissenschaftler und Autor.

Leben Jens Benicke stammt aus München. Er studierte Politikwissenschaften, Neuere Geschichte und Neuere Deutsche Literaturgeschichte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Er wurde 2009 an der Philosophischen Fakultät bei Ingeborg Villinger mit der Dissertation Von Adorno zu Mao. Die Rezeption der Kritischen Theorie und die Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen deutschen Vergangenheit von der antiautoritären Fraktion der Studentenbewegung zu den K-Gruppen zum Dr. phil. promoviert.Jens Benicke: Von Adorno zu Mao. Dissertation, 2009. Er ist Mitarbeiter eines Wissenschaftsverlags in Freiburg im Breisgau.Jens Benicke: Autorität & Charakter. 2012. Außerdem betätigt er sich als Rezensent beim Arbeitskreis „rote ruhr uni“ an der Ruhr-Universität Bochum. rote ruhr uni.

Er ist Autor dreier Bücher und zahlreicher Buchbeiträge; seine erste Arbeit wurde mehrfach rezensiert (u. a. von der taz und von grundrisse) und in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung (2012) öffentlich vorgestellt.Von Adorno zu Mao. Über die schlechte Aufhebung der antiautoritären Bewegung. Buchvorstellung, Rosa-Luxemburg-Stiftung RLP, 28. Juni 2012.

Werk

Zusammenfassung Jens Benicke analysiert in seinem 2010 veröffentlichten Buch Von Adorno zu Mao die Rezeption der Kritische Theorie und geht dabei auch auf die Auseinandersetzung der radikalen politischen Linken über den Nationalsozialismus ein. Das Werk teilt sich im Wesentlichen in vier Abschnitte: Antiautoritäre Studierendenbewegung Zuspitzung der Protestbewegung Entwicklung zu den K-Gruppen Niedergang der K-Gruppen

Rezeption

Schriften (Auswahl) Von Adorno zu Mao: über die schlechte Aufhebung der antiautoritären Bewegung. ça ira Verlag, Freiburg im Breisgau 2010, ISBN 978-3-924627-83-6 (Dissertation, Universität Freiburg im Breisgau, 2009, 259 Seiten). Autorität & Charakter (= Centaurus Pocket Apps, Band 20). Centaurus Verlag, Freiburg im Breisgau 2012, ISBN 978-3-86226-167-3. „Von Heidelberg nach Mogadischu, ein Weg von der revolutionären bis zur konterrevolutionären Aktion“. Das Verhältnis der K-Gruppen zur RAF, am Beispiel der KPD/ML. In: Sebastian Gehrig, Barbara Mittler, Felix Wemheuer (Hrsg.): Kulturrevolution als Vorbild? Maoismen im deutschsprachigen Raum. Peter Lang, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-631-57641-0, S. 133–152. Die K-Gruppen und der Nationalsozialismus. In: Associazione Delle Talpe. Hrsg.: Rosa Luxemburg Initiative Bremen. Maulwurfsarbeit II. Kritik in Zeiten zerstörter Illusionen, Berlin 2012, S. 36–50; rosalux.de (PDF; 1,6 MB). Die K-Gruppen. Entstehung – Entwicklung – Niedergang. Springer VS, Wiesbaden 2019, ISBN 978-3-658-24768-3. Alle Macht dem Prinzip! Über Theorie und Perspektive des Rätekommunismus. In: Anna Leder, Mario Memoli, Andreas Pavlic (Hrsg.): Die Rätebewegung in Österreich. Von sozialer Notwehr zur konkreten Utopie. Mandelbaum, Wien, Berlin 2019, ISBN 978-3-85476-680-3, S. 80–94.

Weblinks

Einzelnachweise

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