Der Piz Salteras ist ein Berg östlich von Tinizong-Rona und westlich von Preda im Kanton Graubünden in der Schweiz mit einer Höhe von Der Gipfelstock besteht aus einer schwach gegliederten Schieferpyramide mit leicht begehbaren Graten, daher ist er als Skiberg beliebt. Der Name leitet sich vom lateinischen saltus ab, in der Bedeutung von Wald oder (hier, beim Hang oberhalb der Alp d’Err) Weideland.Manfred Hunziker: Clubführer, Bündner Alpen, Band VI – vom Septimer zum Flüela 3. Auflage, Verlag des SAC, 2000, ISBN 3-85902-187-7, S. 243
Lage und Umgebung mini|links|Die Bleis Marscha-Gruppe befindet sich zwischen den Bergüner Stöcken (links) und der Err-Gruppe (rechts). Der Piz Salteras gehört zur Bleis Marscha-Gruppe, einer Untergruppe der Albula-Alpen. Über den Gipfel verläuft die Gemeindegrenze zwischen Surses und Bergün Filisur. Der Piz Salteras wird im Westen durch das Val d’Err, einem Nebental vom Oberhalbstein, und im Osten durch das Val Tschitta, einem Nebental vom Albulatal eingefasst.
Zu den Nachbargipfeln gehören der Piz Val Lunga () und der Piz Ela () im Norden sowie der Piz da l’Antgierna da Salteras (), der Piz da Peder Bucs () und der Piz Bleis Marscha () im Süden.
Talorte sind Tinizong und Preda. Häufige Ausgangspunkte sind die Alp d’Err und Naz.
Windstation Auf dem Gipfel des Piz Salteras befindet sich eine von 160 Windstationen des Interkantonalen Mess- und Informationssystems (IMIS).. Website des WSL-Instituts für Schnee- und Lawinenforschung. Abgerufen am 1. August 2013. Das System wird in Zusammenarbeit von Bund, Kantonen, Gemeinden, dem WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF sowie von weiteren Interessenverbänden betrieben. Die dazugehörende Schneestation befindet sich nahe der Fuorcla da Tschitta, auf Die Windstation misst jede halbe Stunde Windgeschwindigkeit (Mittel und Spitze), Windrichtung, Lufttemperatur und relative Luftfeuchtigkeit. Der Lawinenwarndienst sowie Sicherheitsbeauftragte der ganzen Schweiz werden so mit aktuellen Informationen aus entlegenen und/oder unzugänglichen Gebieten versorgt. Die Daten können auf der Webseite des SLF angeschaut werden.. Website des WSL-Instituts für Schnee- und Lawinenforschung. Abgerufen am 1. August 2013.
Routen zum Gipfel Sommerrouten Die Alpstrasse von Tinizong in das Val d’Err ist für den allgemeinen Motorfahrzeugverkehr gesperrt. Ein Wanderbus fährt jedoch jeweils dienstags und freitags von Savognin nach PensaFahrplan Bike- & Wanderbus auf der Webseite der Ferienregion Savognin Bivio Albula, abgerufen am 8. April 2018.
Über den Nordwestgrat Ausgangspunkt: Tinizong (), Naz () oder Ela-Hütte () Via: P. 2994 nördlich vom Piz Salteras Schwierigkeit: L Zeitaufwand: 6 Stunden von Tinizong, 4 Stunden von Naz oder 4 Stunden von der Ela-Hütte
Über den Südostgrat Ausgangspunkt: Tinizong () oder Naz () Via: P. 2918 südöstlich vom Piz Salteras Schwierigkeit: L Zeitaufwand: 6 Stunden von Tinizong oder 4 Stunden von Naz Alternative: Von Naz über den Nordostgrat
Über den Westgrat Ausgangspunkt: Tinizong () Schwierigkeit: L Zeitaufwand: 6 Stunden
Winterrouten Von Naz Ausgangspunkt: Naz () Via: Nordgrat Expositionen: E, NE Schwierigkeit: ZS- Zeitaufwand: 4 Stunden Alternative: Über den Nordostgrat
Abfahrt nach Tinizong Ziel: Tinizong () Via: Val Lunga-Couloir Expositionen: W Schwierigkeit: S- Bemerkung: Sichere Verhältnisse vorausgesetzt (35°–45° steil)
Panorama
Galerie
Literatur Manfred Hunziker: Clubführer, Bündner Alpen, Band VI – Vom Septimer zum Flüela 3. Auflage, Verlag des SAC, 2000, ISBN 3-85902-187-7, S. 243–244 Vital Eggenberger: Skitouren Graubünden Süd. Verlag des SAC, 2010, ISBN 978-3-85902-301-7, S. 120–122. Landeskarte der Schweiz, Blatt 1236 Savognin, 1:25000, Bundesamt für Landestopographie, Ausgabe 2001
Weblinks
www.hikr.org Tourenberichte
Einzelnachweise
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