mini|Luke Pearson (2015) Luke Pearson (* 12. Oktober 1987) ist ein britischer Comic-Künstler sowie Drehbuchautor und Storyboard-Artist. Bislang zeichnete er acht Comicalben, wovon fünf Teil seiner Hilda-Reihe sind. Im Feuilleton wurde Pearson unter anderem als „einer der bemerkenswertesten Zeichner seiner Generation“ (FAZ)https://web.archive.org/web/20130302172348/http://blogs.faz.net/comic/2013/02/26/madchen-fur-alle-305/ und „einer der weltweit interessantesten Comiczeichner“ (zeit.de) bezeichnet, und seine Hilda-Comics als „anspruchsvolle Comicreihe, die Kinder wie Erwachsene gleichermaßen begeistert“ (Deutschlandradio).http://www.dradio.de/dlf/sendungen/corso/2048814/

Leben und Werk

Luke Pearson wuchs in der Nähe von Birmingham auf. 2010 schloss er die Universität mit einem Illustrationsabschluss ab und arbeitet seitdem als freischaffender Illustrator. Mit Some People (2010) und Dull Ache 1 - A collection of comics and drawings by Luke Pearson (2010) brachte Luke Pearson zwei Comicalben im Selbstverlag heraus. Mit Hildafolk (2010, 2013 Neuausgabe unter dem Titel Hilda and the Troll), Everything we miss (2011), Hilda and the Midnight Giant (2011), Hilda and the Bird Parade (2012), Hilda and the Black Hound (2014) und Hilda and the Stone Forest (2016) sind beim Londoner Nobrow-Verlag (ab 2013 unter dem Inprint Flying Eye Books) sechs Comics von Pearson erschienen. Diese Comics liegen auch in deutschsprachiger Übersetzung vor. Im Feuilleton wurde Pearsons Hilda-Reihe euphorisch aufgenommen:

Für die fünfte und siebte Staffel der Animationsserie Adventure Time schrieb Pearson die Drehbücher von vier Folgen, bei denen er auch die Storyboards beisteuerte. Als seine Hilda-Comic-Reihe für Netflix adaptiert wurde, schrieb er dafür auch Drehbücher.

Neben seinen Comicalben sind seine Comics auch in Anthologien wie Solipsistic Pop, A Graphic Cosmogony und The Stool Pigeon erschienen, darüber hinaus teilweise auch im Internet. Pearson gestaltet Covers für Magazine wie The New Yorker und für Bücher, unter anderem bei Random House und Simon & Schuster. Bei Penguin erschien die Neuausgabe der Romane von Kyril Bonfiglioli mit Titelbildern von Luke Pearson. 2012 illustrierte er das Browserspiel The End.

Luke Pearson lebt mit seiner Freundin in Nottingham.

Künstlerischer Stil

Presseschau Everything We Miss (2011)

Hilda and the Midnight Giant (2011) / Hilda und der Mitternachtsriese (2013)

Werke Englischsprachige Originalausgabe Deutschsprachige Übersetzung Anmerkungen 2010: Some People, Luke Pearson (Text und Illustration), Selbstverlag Comicalbum vergriffen nicht in deutschsprachiger Übersetzung erschienen 2010: Dull Ache 1 - A Collection of Comics and Drawings by Luke Pearson, Luke Pearson (Text und Illustration), Selbstverlag Comicalbum vergriffen nicht in deutschsprachiger Übersetzung erschienen 2010: Hildafolk, Luke Pearson (Text und Illustration), Nobrow Press (London), ISBN 978-1-907704-04-8, Neuausgabe 2013 unter dem Titel Hilda and the Troll, Flying Eye Books (London), ISBN 978-1-909263-14-7 2013: Hilda und der Troll, Matthias Wieland (Übersetzung aus dem Englischen), Reprodukt (Berlin), ISBN 978-3-943143-67-6 Comicalbum Hildafolk ist vergriffen 2011: Everything We Miss, Luke Pearson (Text und Illustration), Nobrow Press (London), ISBN 978-1-907704-17-8 2014: Was du nicht siehst, Heinrich Anders (Übersetzung aus dem Englischen), Michael Hau (Handlettering), Reprodukt (Berlin), ISBN 978-3-95640-008-7 Comicalbum 2011: Hilda and the Midnight Giant, Luke Pearson (Text und Illustration), Nobrow Press (London), ISBN 978-1-907704-25-3 2013: Hilda und der Mitternachtsriese, Matthias Wieland (Übersetzung aus dem Englischen), Reprodukt (Berlin), ISBN 978-3-943143-57-7 Comicalbum 2012: Hilda and the Bird Parade, Luke Pearson (Text und Illustration), Nobrow Press (London), ISBN 978-1-909263-06-2 2014: Hilda und die Vogelparade, Matthias Wieland (Übersetzung aus dem Englischen), Reprodukt (Berlin), ISBN 978-3-943143-96-6 Comicalbum 2014: Hilda and the Black Hound, Luke Pearson (Text und Illustration), Flying Eye Books (London), ISBN 978-1-909263-18-5 2014: Hilda und der Schwarze Hund, Matthias Wieland (Übersetzung aus dem Englischen), Reprodukt (Berlin), ISBN 978-3-95640-019-3 Comicalbum 2016: Hilda and the Stone Forest, Luke Pearson (Text und Illustration), Flying Eye Books (London), ISBN 978-1-909263-74-1 2017: Hilda und der Steinwald, Matthias Wieland (Übersetzung aus dem Englischen), Reprodukt (Berlin), ISBN 978-3-95640-125-1 Comicalbum

Nominierungen und Auszeichnungen Jahr Buch Nominierung / Auszeichnung 2012 Hilda and the Midnight Giant / Hilda und der Mitternachtsriese British Comic Award in der Kategorie Young People’s Comic Award 2013 Hilda and the Midnight Giant / Hilda und der Mitternachtsriese Eisner-Award in der Kategorie Beste Publikation für Kinder (8-12) 2013 Hilda and the Midnight Giant / Hilda und der Mitternachtsriese und Everything we miss Nominierung für den Eisner-Award in der Kategorie Bester Autor/Künstler 2013 Hilda and the Midnight Giant / Hilda und der Mitternachtsriese Nominierung für die Sélection Jeunesse Comicfestivals in Angoulême 2013 Hilda and the Midnight Giant / Hilda und der Mitternachtsriese Aufnahme unter Die besten 7 Bücher für junge Leser im Juli, ausgelobt vom Deutschlandfunk 2013 Hilda and the Bird Parade / Hilda und die Vogelparade Aufnahme in die Liste Notable Children’s Books of 2013 der New York Times in der Kategorie Bilderbuch 2014 Hilda and the Midnight Giant / Hilda und der Mitternachtsriese Max-und-Moritz-Preis, Bester Comic für Kinder

Weblinks Website von Pearson

Interviews mit Pearson: taz - Good Comic Books (in englischer Sprache) - Deutschlandradio von Pearson illustriertes kostenloses Browserspiel The End

Quellen

Kategorie:Autor Kategorie:Illustrator (Vereinigtes Königreich) Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert) Kategorie:Literatur (Englisch) Kategorie:Comic-Zeichner (Vereinigtes Königreich) Kategorie:Kinder- und Jugendliteratur Kategorie:Brite Kategorie:Engländer Kategorie:Geboren im 20. Jahrhundert Kategorie:Mann Kategorie:Comic-Szenarist