AH-7921 ist eine synthetisch hergestellte chemische Verbindung aus der Gruppe der Opioide.

Geschichte AH-7921 wurde zum ersten Mal in den 1970er Jahren von einem Team von Allan and Hanburys (heute GlaxoSmithKline) synthetisiert.

Pharmakologie AH-7921 wirkt hauptsächlich an den µ-Rezeptoren. Die analgetische Potenz, die immer im Vergleich zu Morphin gilt, liegt etwa bei 0,8 nach oraler Gabe.

Verwendung AH-7921 wird nicht in der Medizin verwendet. Es wird von wenigen Research-Chemicals-Shops vertrieben und auch teilweise in geringer Dosis Räuchermischungen zugesetzt, welche auch Cannabinoidmimetika enthalten und zum Missbrauch als Rauschmittel gedacht sind.

Rechtslage Am 25. September 2014 hat die EU unter anderem AH-7921 verboten. abgerufen am 17. Oktober 2014.Aerzteblatt.de: EU verbietet vier gefährliche Designer-Drogen, 26. September 2014 abgerufen am 17. Oktober 2014. Die EU-Staaten hatten anschließend ein Jahr Zeit das Verbot umzusetzen.Rp-online.de: MDPV, 25I-NBOMe, AH-7921 und Methoxetamin EU verbietet vier neuartige Drogen, 25. September 2014 abgerufen am 17. Oktober 2014. In Deutschland wurde AH-7921 mit der 28. Verordnung zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher Vorschriften vom 5. Dezember 2014 in die Anlage II des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) aufgenommen.Referentenentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit vom 14. März 2019 (PDF; 0,7 MB) auf bundesgesundheitsministerium.de Die Herstellung und der Verkauf der Substanz ist seitdem untersagt.

Einzelnachweise

Kategorie:Opioid Kategorie:Dimethylamin Kategorie:Benzamid Kategorie:Dichlorbenzol Kategorie:Aminocyclohexan Kategorie:Synthetische psychotrope Substanz Kategorie:Betäubungsmittel (BtMG Anlage II) Kategorie:Psychotropes Opioid Kategorie:Psychotroper Wirkstoff