Heinrich-Wilhelm Steiner (* 18. Juli 1956 in Schreufa) ist ein deutscher Generalmajor außer Dienst des Heeres der Bundeswehr. In seiner letzten Verwendung war er Kommandeur des Kommandos Informationstechnik der Bundeswehr in Bonn.
Leben Steiner trat 1975 bei der Instandsetzungsausbildungskompanie III/6 in Frankenberg/Eder in die Bundeswehr ein. Von 1978 bis 1981 studierte er Elektrotechnik an der Universität der Bundeswehr München. Das Studium schloss er als Diplom-Ingenieur ab. Von 1982 bis 1985 war er Offizier für Militärisches Nachrichtenwesen (S 2) und Fernmeldezugführer im Fernmeldebataillon 120 in Rotenburg (Wümme), von 1985 bis 1987 Fernmeldeaufklärungszugführer in der Fernmeldekompanie 6 in Neumünster und von 1987 bis 1990 Kompaniechef der 3. Kompanie des Fernmeldebataillons 6 in Neumünster.
Von 1990 bis 1992 absolvierte Steiner den 33. Generalstabslehrgang Heer an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg, wo er zum Offizier im Generalstabsdienst ausgebildet wurde. Anschließend war er von 1992 bis 1994 Generalstabsoffizier für Militärisches Nachrichtenwesen (G 2) im Stab der 6. Panzergrenadierdivision in Neumünster sowie G 3 op im Territorialkommando Schleswig-Holstein/6. Panzerdivision in Neumünster und Kiel. Von 1994 bis 1996 war G 3 der Panzergrenadierbrigade 5 in Homberg (Efze). 1996 wurde er Bataillonskommandeur des Fernmelderegiments 320 in Frankenberg (Eder). Von 1998 bis 2000 war er Personalstabsoffizier im Personalamt der Bundeswehr (PersABw) in Bonn, von 2000 bis 2001 G 3 des Wehrbereichskommandos II/1. Panzerdivision in Hannover, von 2001 bis 2003 Dezernatsleiter I 2 und Abteilungsleiter I (Heer) im Personalamt der Bundeswehr in Köln. 2003 wurde er Referatsleiter Personal im Führungsstab der Streitkräfte (Fü S) im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn.
Im Dezember 2005 wurde Steiner General der Fernmeldetruppe und Kommandeur der Fernmeldeschule und Fachschule des Heeres für Elektrotechnik, ab Oktober 2006 umbenannt in Führungsunterstützungsschule der Bundeswehr, in Feldafing. Im Januar 2008 übernahm er die Stabsabteilung I im Führungsstab der Streitkräfte im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn und war ab 2009 Stellvertreter des Chef des Stabes des Führungsstabs der Streitkräfte. Von Januar 2013 bis zum 27. März 2019 war er Kommandeur des Kommando Informationstechnik der Bundeswehr (KdoITBw) in Bonn.Hochqualifiziertes Personal behalten, streitkräftebasis.de. Zum 31. März 2019 wurde er in den Ruhestand versetzt.
Steiner ist verheiratet und hat vier Kinder.
Siehe auch Führungsakademie der Bundeswehr/Absolventen Liste der Generale des Heeres der Bundeswehr
Literatur
Weblinks Stand: 2013.
Einzelnachweise
Kategorie:Absolvent der Führungsakademie der Bundeswehr Kategorie:Absolvent der Universität der Bundeswehr München Kategorie:Person (Bundesministerium der Verteidigung) Kategorie:Generalmajor (Heer der Bundeswehr) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1956 Kategorie:Mann