Georg Müller-Egert (* 5. August 1939 in Duisburg; † 22. November 1979 in Hamburg), in Publikationen auch Georg Müller genannt, war ein deutscher Komponist und Journalist.
Leben Aufgewachsen in Duisburg, studierte Georg Müller-Egert Jura und Musikwissenschaft in Köln und Bonn. Er wirkte mit an der „Bühne für sinnliche Wahrnehmung – KONZIL“ (Bonn 1961–1963) als Komponist und als Musikkritiker.„SIEBEN VERSCHRIEbENE LIEDER. sangstück von Gerd Hergen Lübben. musik von Georg Müller“ in: „akut“, Nachrichtenblatt, XIV. Jahrgang, Ausgabe 6, Seite 12 (Bonn 1962).„LÜBBEN UND KONZIL – KONZIL UND LÜBBEN“ von Georg Müller in: „DAS SÄGEBLATT“, Ausgabe 13, Seiten 16 f (München 1963).
Georg Müller-Egert hat u. a. Musiken zu den Bühnen-Texten „Feuerfuß. Emphase für Bühne“, „Memento. Emphase für Bühne“ und „Sieben verschriebene Lieder. Sangstück“ von Gerd Hergen Lübben komponiert, wie auch – im Filmemacher-Team mit Hilgert/Schmidt (Regie, Produktion) und Lübben (Autor) – zu den Kurzfilmen „Flucht“, „Morgengrauen“ und „Aus dem Leben des Georg Wenzel“, zu denen Lübben die Texte verfasst hatte.„Kunstübungen junger Talente in Wort und Bild. Erster öffentlicher Abend des Bonner 'Konzils' mit drei Uraufführungen“; in: „Bonner Rundschau“, 4. Juli 1961.Heinrich Vormweg, „Sie nennen es Konzil“; in: Deutsche Zeitung, 12. Dezember 1961.Siegfried Bonk, „Schrot für falsche Hasen? 'Konzil' im Theatersaal der Universität Bonn“; in: „Kölner Stadt-Anzeiger“, 10. Juli 1962.„Bundesfilmpreis nach Bonn. Team Hilgert-Schmidt erhielt Kulturfilmprämie“; in: Bonner Rundschau, 14. Oktober 1964. – Hierin heißt es: „Georg Müller-Egert, Redaktionsmitglied und Musikkritiker der Bonner Rundschau, komponierte die Musik zu dem Film ‚Aus dem Leben des Georg Wenzel‘“
Journalistisch war Müller-Egert tätig, u. a. als Musik- und Medien-Kritiker, für die „Bonner Rundschau“, die Hamburger Presseagentur "action press" und die Medien-Magazine „Funk Uhr“ und „Cinema“.„kressreport“, Ausgabe 21/1978: „Georg Müller-Egert, zuletzt Vertragsautor der Hamburger Presseagentur action press, früher stellvertretender Chefredakteur der 'Funk Uhr'“.„www.bamby.de/“: „Georg Müller-Egert, Kritiker der 'Funk Uhr'“.„kressreport“, Ausgabe 18/1974: „Georg Müller-Egert, einer der stellvertretenden Chefredakteure der 'Funk-Uhr' und seit 1969 beim Blatt“.Georg Müller-Egert, „Die Düsen-Dünser, wie sie keiner kennt“; in: „Frau im Spiegel“, 11. September 1975, Heft 38, Seiten 22–25.
Müller-Egert war geschieden und hatte drei Kinder. Eines seiner Kinder ist der Jurist Sven Patrick Jacobshagen. Beerdigt wurde er in Köln.
Kompositionen (Auswahl) „SONARE I“ „SIEBEN VERSCHRIEbENE LIEDER. sangstück: I. das ist doch nur; II. wo der tod; III: tu nichts verkehrts; IV. als david eines warmen abends; V. der krieg kommt durch die städte; VI. heute nacht; VII. lieber clown“. / Vertonung nach Texten von Gerd Hergen Lübben. „FLUCHT“. Musik zu einem Film von Jürgen Hilgert und Gerhard Schmidt. „MORGENGRAUEN“. Musik zu einem Film von Jürgen Hilgert und Gerhard Schmidt.
Quellen
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