mini|Schäfer als Hessen-Preuße (1904) Karl August Paul Schäfer (* 17. November 1881 in Berka/Werra; † 5. April 1965Landesarchiv Berlin, Standesamt Tiergarten von Berlin, Namensverzeichnis zum Sterberegister (P Rep 820; 28: S. 136) in Berlin-Tiergarten) war ein deutscher Gynäkologe und Hochschullehrer.
Leben Paul Schäfer studierte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Medizin. 1902 wurde er im Corps Hasso-Borussia Freiburg recipiert.Kösener Corpslisten 1960, 31/206. Nach Abschluss des Studiums und Promotion zum Dr. med. wurde er Assistent und später Oberarzt bei Karl Franz und Ernst Bumm. 1916 erfolgte in Berlin seine Habilitation und Ernennung zum Privatdozenten. 1921 wurde er zum außerordentlichen Professor für Geburtshilfe und Gynäkologie und 1939 zum apl. Professor berufen. 1948 wurde er zum Professor an der Freien Universität Berlin ernannt. Von 1924 bis 1953 war er Ärztlicher Direktor des Krankenhauses für Geburtshilfe und Frauenleiden Berlin-Charlottenburg, das er nach der Gründung der Freien Universität Berlin zur Universitätsklinik ausbaute.Karl Max Einhäupl, Detlev Ganten, Jakob Hein (Hrsg.): 300 Jahre Charité – im Spiegel ihrer Institute, S. 72. ISBN 978-3-11-020256-4 (Digitalisat) Schäfer publizierte zu gynäkologisch-operativer Technik, Karzinombestrahlung und Puerperalfieber.
Ehrungen 1952: Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland, Verdienstkreuz (Steckkreuz)
Literatur Schäfer, Paul. Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft, Bd. 2: L–Z. Berlin 1931, , S. 1609.
Weblinks Exodus von Wissenschaften aus Berlin, S. 94
Einzelnachweise
Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert) Kategorie:Gynäkologe, Geburtshelfer Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin) Kategorie:Hochschullehrer (Freie Universität Berlin) Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert) Kategorie:Absolvent der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1881 Kategorie:Gestorben 1965 Kategorie:Mann