Auf dieser Seite sind die Kulturdenkmale im Stadtviertel Alt-Berlin im Berliner Ortsteil Mitte aufgelistet. Diese Tabelle ist Teil der Liste der Kulturdenkmale in Berlin-Mitte. Grundlage ist die Denkmalliste des Landes Berlin, die auf Basis des Berliner Denkmalschutzgesetzes erstmals am 28. September 1995 bekannt gemacht wurde und seither durch das Landesdenkmalamt Berlin geführt und aktualisiert wird. __TOC__
Denkmalbereiche (Ensembles) Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Bestandteile / Beschreibung Bild Anna-Louisa-Karsch-Straße 1, 4, 7/9Burgstraße 26–27Garnisonkirchplatz 1Spandauer Straße 1() Ensemble Burgstraße, Miets-, Fabrik- und Geschäftshäuser, öffentliche und kirchliche Gebäude Baudenkmale siehe: Anna-Louisa-Karsch-Straße 7, 9 Burgstraße 26 Spandauer Straße 1, Heiliggeistkapelle Weitere Bestandteile des Ensembles: – Anna-Louisa-Karsch-Straße 1, Mietshaus, um 1796, Umbauten 1846 und 1885alternativtext=Frontalansicht des Hauses Anna-Louisa-Karsch-Straße 1 in Berlin-Mitte|zentriert|130x130px| – Burgstraße 26, Geschäftshaus, 1910 zentriert|130x130px – Burgstraße 27, Geschäftshaus, um 1900 zentriert|130x130px| – Garnisonkirchplatz 1, Fabrikgebäude im Hof, 1888 zentriert|130x130px| NikolaiviertelAm Nußbaum 3, 5–10Nikolaikirchplatz 4–7Poststraße 2-8, 11-19, 21-23, 25, 28, 30Propststraße 1, 3-4, 7-11Rathausstraße 17/25Spandauer Straße 25/29Spreeufer 1-4, 6()zentriert|140x140px|Nikolaikirche und Nikolaiviertel, Aussicht vom Berliner Fernsehturm Nikolaiviertel, Wohn- und Geschäftshäuser, Kirche Gesamtanlagen siehe: KupfergrabenNikolaiviertel (Wohngebiet am Marx-Engels-Forum)Baudenkmale siehe: Nikolaikirchplatz, Nikolaikirche Poststraße, Allegorie der Wissenschaft...;4-5; 16; 23 Propststraße, Denkmal Hl. Georg Spreeufer, Löwen...Bodendenkmal siehe: Nikolaikirchplatz, Nikolaikirche Weitere Bestandteile des Ensembles: – Poststraße 12 / Spreeufer 3, Wohn- und Geschäftshaus, 1893–1894. zentriert|130x130px| Spreeufer 3: Im Erdgeschoss befindet sich die Zillestube. 130x130px|center|Im Eckhaus befindet sich die Zillestube. – Poststraße 13–14, Geschäftshaus, um 1895, Umbau 1935 von Paul Baumgarten zentriert|130x130px| – Poststraße 21–22 / Nikolaikirchplatz 3, Geschäftshaus, um 1870, Wiederaufbau 1956–1957 zentriert|130x130px| – Poststraße 30, Geschäftshaus, 1905–1906 von Hart & Lesser zentriert|130x130px| Parochialstraße 1–3Großer JüdenhofJüdenstraßeKlosterstraße 44()Hofstruktur aus dem 18. bis 20. Jahrhundert mit älterer Vorparzellierung, Großer Jüdenhof, Standort der ehemaligen Französischen Kirche und Neues Stadthaus Baudenkmal siehe: Parochialstraße 1/3 Bodendenkmal siehe: Großer Jüdenhof siehe Einzeldenkmale zentriert|130x130px Rosenstraße 1, 16–19Anna-Louisa-Karsch-Straße Heidereutergasse () Ensemble Rosenstraße, Geschäftshäuser, ehemalige Alte Synagoge Baudenkmal siehe: Rosenstraße 16–19Bodendenkmal siehe: Heidereutergasse Weiterer Bestandteil des Ensembles: – Rosenstraße 1 / Rochstraße, Geschäftshaus, 1900 zentriert|130x130px| – Denkmal „Frauenprotest 1943“, 1995 von Ingeborg Hunzinger zentriert|130x130px Stralauer Straße 50–58Am Krögel 2Klosterstraße 59Littenstraße 109Molkenmarkt 1–2Neue Jüdenstraße 1–3Rolandufer 13-15() Ensemble Stralauer Straße, Verwaltungsgebäude und Geschäftshäuser Baudenkmale siehe: Klosterstraße 59 Littenstraße 109 Molkenmarkt 1-2 Weitere Bestandteile des Ensembles: – Neue Jüdenstraße 1–3 / Rolandufer, Geschäftshaus, 1909–1910 zentriert|130x130px| – Neue Jüdenstraße 1 / Stralauer Straße, Geschäftshaus, 1911–1913 von Felix Lindhorst zentriert|130x130px| – Rolandufer, Uferpromenade mit Uferbefestigung und ehem. Bootsanlegestelle Jannowitzbrücke, 1930er Jahre zentriert|130x130px| Spandauer StraßeGontardstraße 7/9 Karl-Liebknecht-Straße Panoramastraße 1A, 2 Rathausstraße() Ehem. Sozialistische Zentrumsfläche Gesamtanlage siehe: Gontardstraße 7/9Baudenkmal siehe: Spandauer Straße Neptunbrunnen1965–1973, mit Fernsehturm und Neptunbrunnen. Entworfen und realisiert vom Kollektiv W. Herzog, H. Aust, R. Heider. Die Fläche umfasst die hexagonale Geometrie der Pavillonbauten vom Fuß des Fernsehturms, die Wasserspiele und die Grünflächen, die die Geometrie der Bauwerke aufnehmen und reicht bis zum Rondell mit dem Neptunbrunnen. Im Mittelraum bestimmen Rosenparterres, Ziergehölze sowie Linden und Ahorn das Ambiente. Die Grünflächen entstanden nach Plänen und unter Leitung von H. Matthes, E. Horn und R. Rühle. Wird ebenfalls als Park am Fernsehturm oder Umbauung Fernsehturm bezeichnetJoachim Schulz, Werner Gräbner: Berlin. Hauptstadt der DDR. Architekturführer DDR. VEB Verlag für Bauwesen, Berlin 1974; S. 42, Objekt 44..130x130px|zentriert Waisenstraße 2, 3, 14, 25, 28Klosterstraße 66–68Littenstraße Parochialstraße() Kirche, Stadtmauer und Wohnhäuser Baudenkmale siehe: Klosterstraße 67; 68 Waisenstraße, Stadtmauer; 2; 14Gartendenkmale siehe: Klosterstraße 66–67 Weitere Bestandteile des Ensembles: – Waisenstraße 14, südliches Wohngebäude, Ende 17. Jh., Umbau 1. Hälfte 18. Jh., veränderte Wiederherstellung 1961–1963 zentriert|130x130px| – Waisenstraße 14 (ehem. 16), Wohngebäude, Ende 17. Jh., Umbau 1. Hälfte 18. Jh., veränderte Wiederherstellung 1961–1963 zentriert|130x130px| – Waisenstraße 28, Gemeinde- und Wohnhaus der Parochialgemeinde, 1912–1913 von G. Werner zentriert|130x130px|
Gesamtanlage Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild Alexanderplatz Dircksenstraße () S- und U-Bahnhof Alexanderplatz S-Bahnhof 1878–1882 von Johann Eduard Jacobsthal, Wiederaufbau 1963–1964 von Hans Joachim May und Günter Andrich (siehe auch Gesamtanlage Stadtbahntrasse)zentriert|130x130px|S-Bahnhof FriedrichstraßeU-Bahnsteig der Innenstadtlinie (U2), 1911–1913130x130pxU-Bahnsteig der GN-Bahn (U8), 1928–1930 von Alfred Grenander und Alfred Fehse130x130pxU-Bahnsteig der Linie E (U5), 1927–1930 von Alfred Grenander, Alfred Fehse und Johannes Boussetzentriert|130x130px Die acht Fliesenbilder aus dem Fußgängertunnel mit Ansichten vom Alexanderplatz aus der Porzellanmanufaktur Meißen von 1930–1968 befinden sich seit 2006 in der Sammlung der Stiftung Stadtmuseum Berlin.130x130px Gontardstraße 7/9Karl-Liebknecht-Straße Panoramastraße 1A, 2 RathausstraßeSpandauer Straße () Fernsehturm, Umbauung, Freiflächen Bestandteil des Ensembles: Ehem. Sozialistische ZentrumsflächeFernsehturm, von VE Bau- und Montagekombinat (BMK) Kohle und Energie, Betriebsteil Industrieprojektierung Berlin,zentriert|130x130px Fußumbauung, 1969–1972 von VE BMK, Ingenieurhochbau Berlin (IHB) Walter Herzog und Herbert Aust, Rolf Heider (Tragwerksplaner) zentriert|130x130pxFreiflächen, 1970–1973 von Dieter Bankert, Manfred Prasser und Hubert Matthes(siehe auch Baudenkmal Spandauer Straße Neptunbrunnen) zentriert|130x130px NikolaiviertelAm Nußbaum 3, 5-10Mühlendamm 5Nikolaikirchplatz 4-7Poststraße 2, 7, 17-19, 25, 28Propststraße 1, 3-4, 7-11Rathausstraße 17/25Spandauer Straße 25/29Spreeufer 1, 2/6() 130x130px|zentriert |Nikolaiviertzel vom Fernsehturm gesehen Nikolaiviertel, Wohngebiet am Marx-Engels-Forum1983–1987 von Günter Stahn, Rolf Ricken, Heinz Mehlan u. a. unter der Leitung der Baudirektion Berlin des Ministeriums für Bauwesen, Erhardt GißkeWohnhaus und Restaurant Schwalbennestzentriert|130x130pxPropststraße, Wohnhäuser mit Kolonnaden und Brauhauszentriert|130x130pxHofgebäudeWohngebäude am Spreeuferzentriert|130x130pxHistorisierter Wohnblock Am Nikolaikirchplatzzentriert|130x130pxNikolaikirchplatz 29Nikolaikirchplatz 25–27Wohnblock südlich Am NußbaumWohnblock nördlich Am NußbaumWohnblock RathausstraßeWohnhaus und Restaurant Rathausstraßezentriert|130x130pxGerichtslaubezentriert|130x130pxWohnbauten PropststraßeGaststätte Am Nußbaumzentriert|130x130pxWappenbrunnen auch Gründungsbrunnen genannt, weil er auf die Entstehung von Alt-Berlin verweist 130x130px|zentriertLitfaßsäule, historisierender Nachbau, 1987 aufgestellt Kunst im öffentlichen Raum: Statue für Heinrich Zille; Bildhauer Gerhard Thiemezentriert|130x130px
Baudenkmale Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild Anna-Louisa-Karsch-Straße 7() Mietshaus Bestandteil des Ensembles: Burgstraße vor 1802, Umbau 1874 zentriert|130x130px Anna-Louisa-Karsch-Straße 9() Pfarr- und Schulhaus der Garnisonkirche Bestandteil des Ensembles: Burgstraße 1722, Aufstockung 1784 und 1825–1826 zentriert|130x130px Burgstraße 26() Geschäftshaus Bestandteil des Ensembles: Burgstraße 1910–1911 zentriert|130x130px Karl-Liebknecht-Straße 8() Marienkirche um 1270–1280, Fertigstellung Anfang 14. Jh., Erneuerung nach 1380, Umbau 1663–1666 durch Michael Matthias Smids Turmhelm, 1789–1790 von Carl Gotthard Langhans, Umbau und Restaurierung 1893–1895 von Hermann Blankenstein 130x130px|zentriertStandbild Martin Luther, 1895 von Paul Otto und Robert Toberentzzentriert|130x130px| Klosterstraße 47Jüdenstraße 42 Parochialstraße 2 Stralauer Straße 15() Altes Stadthaus 1902–1911 von Ludwig Hoffmann, Wiederherstellung 1960–1961 und 1964 zentriert|130x130px Klosterstraße() U-Bahnhof Klosterstraße 1911–1913 von Alfred Grenander zentriert|130x130pxEingänge zentriert|130x130px Klosterstraße 59Rolandufer 14–15Stralauer Straße 50() Städtisches Verwaltungsgebäude C Bestandteil des Ensembles: Stralauer Straße 1935–1939 von Richard Ermisch zentriert|130x130px Klosterstraße 64() Geschäftshaus Tietz 1904–1906 von Georg Lewy zentriert|130x130px Klosterstraße 67Waisenstraße 28() Parochialkirche Bestandteil des Ensembles: Waisenstraße 1695–1705 nach Plänen von Johann Arnold Nering, ausgeführt von Martin Grünberg, 1713–1714 Turm nach Plänen von Jean de Bodt, ausgeführt von Philipp Gerlach, seit 1991 Restaurierung des Äußeren (siehe auch Gartendenkmal Klosterstraße 66-67) zentriert|130x130px Kircheninneres zentriert|130x130px Klosterstraße 68Parochialstraße Waisenstraße 25() Palais Podewils Bestandteil des Ensembles: Waisenstraße 1701–1704 von Jean de Bodt, Umbauten, Wiederaufbau 1952–1954 als „Haus der jungen Talente“, Ausbau und Erweiterung 1966–1970 zentriert|130x130px| Erweiterung, 1881 und 1886 Klosterstraße 73ALittenstraße() Franziskaner Klosterkirche um 1300, seit 1945 Ruine zentriert|130x130px| Littenstraße 12–17Grunerstraße() Amtsgericht I und Landgericht I 1894–1904 von Otto Schmalz, Teilabriss 1969 zentriert|130x130px Littenstraße 109Rolandufer 13Stralauer Straße 58() GASAG-Geschäftshaus Bestandteil des Ensembles: Stralauer Straße 1906–1909 von Ludwig Hoffmann zentriert|130x130px Molkenmarkt 1–3Am Krögel 2Mühlendamm 3() Palais Schwerin, Münze Bestandteil des Ensembles: Stralauer Straße Palais Schwerin, 1704 von Jean de Bodt zentriert|130x130px|Palais Schwerin Alte Münze, 1936–1942 von Fritz Keibel und Arthur Reck zentriert|130x130px|MünzeFabrikationsgebäude zentriert|130x130px Nikolaikirchplatz() Nikolaikirche Bestandteil des Ensembles: Nikolaiviertel um 1230, Umbau zur Hallenkirche, Ende 13. Jh.; Hallenumgangschor, um 1379; Neubau des Langhauses, Mitte 15. Jh.; Anbau der Liebfrauenkapelle, 1452; Turmbauten, 1876–1878 von Hermann Blankenstein, Wiederaufbau 1981–1987 (siehe auch Bodendenkmal Nikolaikirchplatz, Nikolaikirche) zentriert|130x130px|Nikolaikirche Parochialstraße 1–3Jüdenstraße 43–46 Klosterstraße 46() Geschäftshaus der Feuersozietät, Verwaltungsgebäude des Magistrats von Berlin Bestandteil des Ensembles: Parochialstraße 1936–1938 von Franz Arnous, seit 1946 Neues Stadthaus zentriert|130x130px Poststraße() Allegorie der Wissenschaft und Klio Bestandteil des Ensembles: Nikolaiviertel rechts|130x130px|Allegorie der Wissenschaft1860–1871 von Albert Wolff, ursprünglich Sockelfiguren vom Denkmal Friedrich Wilhelm III. zentriert|130x130px|Muse der Geschichtsschreibung Poststraße 4-5() Kurfürstenhaus Bestandteil des Ensembles: Nikolaiviertel 1895–1897 von Carl Gause zentriert|130x130pxErweiterung, 1927 Poststraße 16Mühlendamm() Rekonstruktion des Palais Ephraim Bestandteil des Ensembles: Nikolaiviertel 1985–1987, Original, 1762–1766 von Friedrich Wilhelm Diterichs, um 1935 abgetragen zentriert|130x130px| Poststraße 23Nikolaikirchplatz() Knoblauchhaus