Hans Horsters (* 22. März 1887 in Krefeld; † 18. März 1957 in Berlin) war ein deutscher Arzt.
Werdegang Horsters war von 1924 bis 1927 Assistent an der II. Klinik der Charité in Berlin. Nach Habilitation war er ab 1928 Privatdozent für Innere Medizin an der Universität Halle. 1932 wurde er zum Oberarzt der Medizinischen Universitätsklinik ernannt und im Juli 1934 zum nichtbeamteten außerordentlichen Professor. Zum 1. April 1933 war er zuvor der NSDAP beigetreten (Mitgliedsnummer 1.835.171).Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/16980969
Anfang 1935 ging er als Ärztlicher Direktor der Inneren Abteilung des Städtischen Krankenhauses Weißensee nach Berlin. Am 22. Oktober 1935 wurde durch das Reichserziehungsministerium sein Übertritt in die Medizinische Fakultät der Universität Berlin genehmigt, der er bei Kriegsende als außerplanmäßiger Professor angehörte.Chronik der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin, April 1935/März 1936, bearbeitete von Walter Wienert, Berlin o. J., S. 18. Ab 1937 war er Ärztlicher Direktor des Städtischen Rudolf-Virchow-Krankenhauses.
Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Arbeit waren der Stoffwechsel sowie Erkrankungen der Leber und der Gallenwege. Sein Buch Grundriß der klinischen Diagnostik (1936) wurde in mehrere Sprachen übersetzt.
Ehrungen 1952: Verdienstkreuz (Steckkreuz) der Bundesrepublik Deutschland
Literatur Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender 1950 – Berlin: Gruyter, 1950
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert) Kategorie:Hochschullehrer (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) Kategorie:Hochschullehrer (Charité) Kategorie:NSDAP-Mitglied Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1887 Kategorie:Gestorben 1957 Kategorie:Mann