Malý Cetín (bis 1927 slowakisch „Malý Citýň“; deutsch Kleinzitin, ungarisch Kiscétény) ist eine Gemeinde im Westen der Slowakei mit Einwohnern (Stand ), die zum Okres Nitra, einem Teil des Nitriansky kraj gehört.

Geographie miniatur|links|Kirche in Malý Cetín Die Gemeinde befindet sich am westlichen Rande des Hügellands Žitavská pahorkatina (Teil des Donauhügellands) am Unterlauf der Nitra. Das Ortszentrum liegt auf einer Höhe von und ist 13 Kilometer von Nitra entfernt.

Geschichte Der Ort wurde zum ersten Mal 1113 als Syrinc schriftlich erwähnt und war damals ein Gut des Klosters am Zobor. Nach dem 15. Jahrhundert gehörte er zum Erzbistum Gran, das das Dorf an Edelmänner von Veľký Cetín verpachtete. 1787 zählte man 39 Häuser und 217 Einwohner, 1828 38 Häuser und 265 Einwohner.

Bis 1918 gehörte der im Komitat Neutra liegende Ort zum Königreich Ungarn und kam danach zur Tschechoslowakei beziehungsweise heute Slowakei.

Von 1960 bis 1990 war Malý Cetín mit der Nachbargemeinde Čechynce in die Gemeinde Nitrany zusammengeschlossen.

Bevölkerung

2011 wohnten im Dorf 388 Einwohner, davon 349 Slowaken, 33 Magyaren, 2 Tschechen, 1 Serbe und 1 anderer Ethnie, bei 2 Einwohnern ist die Ethnie nicht festgestellt. 778 Einwohner bekannten sich zur römisch-katholischen Kirche und 4 Einwohner zur evangelischen Kirche A. B. 19 Einwohner waren konfessionslos und bei 9 Einwohnern ist die Konfession nicht ermittelt. Volkszählung 2011 nach Konfession (slowakisch)

Ergebnisse nach der Volkszählung 2001 (374 Einwohner): Nach Ethnie: 91,18 % Slowaken 8,29 % Magyaren 0,27 % TschechenNach Konfession: 93,85 % römisch-katholisch 4,28 % konfessionslos 1,34 % evangelisch

Bauwerke römisch-katholische Sieben-Schmerzen-Kirche, 2008 fertiggestellt

Siehe auch Bronzedolch aus Malý Cetín

Einzelnachweise

Weblinks

Eintrag auf e-obce.sk (slowakisch)

Kategorie:Ort in der Slowakei Kategorie:Okres Nitra Kategorie:Ersterwähnung 1113