Kásád () ist eine ungarische Gemeinde im Kreis Siklós im Komitat Baranya. Ungefähr ein Drittel der Bewohner zählt zur Volksgruppe der Kroaten.
Geografische Lage Kásád liegt 36 Kilometer südöstlich des Komitatssitzes Pécs, 11,5 Kilometer südöstlich der Kreisstadt Siklós, 11 Kilometer südwestlich der Stadt Villány, zwei Kilometer westlich der Großgemeinde Beremend und grenzt im Süden an Kroatien. Durch das Gemeindegebiet fließt der Kanal Dános-csatorna. Nachbargemeinden sind Old, Siklósnagyfalu und Beremend. Jenseits der Grenze liegt kroatische Ort Torjanci.
Geschichte Kásád wurde 1294 erstmals urkundlich erwähnt. Im Jahr 1913 gab es in der damaligen Kleingemeinde 155 Häuser und 757 Einwohner auf einer Fläche von 2205 Katastraljochen. Sie gehörte zu dieser Zeit zum Bezirk Siklós im Komitat Baranya.
Sehenswürdigkeiten Heimatmuseum (Sokac Tájház) Marienstatue in einem halbkreisförmigen Gewölbe Römisch-katholische Kirche Nagyboldogasszony Weltkriegsdenkmal zum Gedenken der Opfer des Zweiten Weltkriegs
Verkehr Kásád ist nur über die Nebenstraße Nr. 57121 zu erreichen. Es bestehen Busverbindungen nach Beremend, Siklós und Pécsc. Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich in nordöstlich in Magyarbóly.
Literatur László Merényi: Falutörténet. Kásád, 2009, ISBN 978-963-06-8468-2.
Einzelnachweise
Weblinks
Kategorie:Ort im Komitat Baranya Kategorie:Ersterwähnung 1294