Karl Lehr (* 7. August 1881; † 17. November 1962 in FreiburgUnsere Toten. In: Burschenschaftliche Blätter, 78. Jg. (1963), H. 12, S. 276.) war Präsident des Landgerichts Limburg und Präsident des Hessischen Staatsgerichtshofs.

Leben Während seines Studiums in Heidelberg wurde Karl Lehr – Sohn des früheren Oberbürgermeisters der Stadt Duisburg Karl Lehr – im Jahr 1900 Mitglied der Burschenschaft Frankonia Heidelberg.Willy Nolte (Hrsg.): Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934. Berlin 1934, S. 289.Mitglieder-Verzeichnis der Burschenschaft Frankonia zu Heidelberg. 1956–1966. Heidelberg 1966, S. 24. Er wurde zum Dr. iur. promoviert.

Am 1. Oktober 1945 wurde das Landgericht Limburg mit Erlaubnis der amerikanischen Militärregierung wieder eröffnet. Lehr wurde sein erster Präsident nach dem Ende des NS-Regimes.

Am 12. Oktober 1948 gehörte er zu den ersten fünf richterlichen Mitgliedern des Staatsgerichtshofs des Landes Hessen. Er nahm das Amt bis 30. November 1955 wahr. Für denselben Zeitraum war zum Präsidenten des Staatsgerichtshofs gewählt worden.

Ehrungen 1953: Großes Verdienstkreuz mit Stern der Bundesrepublik Deutschland

Literatur Helmut Berding (Hrsg.): Die Entstehung der Hessischen Verfassung von 1946. Eine Dokumentation. Historische Kommission für Nassau, 1996.

Einzelnachweise

Kategorie:Präsident (Staatsgerichtshof des Landes Hessen) Kategorie:Präsident (Landgericht) Kategorie:Richter (Landgericht Limburg a. d. Lahn) Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1881 Kategorie:Gestorben 1962 Kategorie:Mann