Markus Henssler (* 13. Mai 1971 in Waiblingen) ist ein deutscher Autor, Journalist, Regisseur und Reporter.

Leben und Karriere Markus Henssler ist ein deutscher Journalist, Autor, Produzent und Dokumentarfilmer. Bekannt wurde er vor allem durch Reportagen, Dokumentationen und Doku-Formate für deutsche und internationale Fernsehsender wie ARD, ARTE, ZDF, RTL, VOX, ProSieben, Sat.1, Sport 1 und DMAX. Seit 2008 arbeitet er als selbständiger Journalist, Autor und Producer. Zu seinen Arbeiten zählen über 100 Reportagen, Doku-Formate und Studio-Produktionen sowie mehrere eigenproduzierte Dokumentarfilme. Markus Henssler begann seine journalistische Laufbahn Anfang der 1990er Jahre bei RTL Radio Stuttgart, wo er zwischen 1992 und 1995 ein Volontariat absolvierte und anschließend als Redakteur tätig war. Von 1995 bis 1996 arbeitete er als Redakteur und Reporter bei Radio Antenne 1. Anschließend unternahm er von 1996 bis 1998 eine Weltreise.

1998 wechselte Henssler als Redakteur zu creatTV. Parallel dazu absolvierte er eine Ausbildung im Bereich Drehbuchentwicklung bei Interspherial Pictures Entertainment. Zwischen 2003 und 2004 arbeitete er als Autor und Kolumnist unter anderem für die Fernsehsendungen „Harald Schmidt Show“ und „TV total“ sowie für das Magazin ELTERN. Von 2004 bis 2008 war Henssler als Redakteur und Producer bei Bavaria Entertainment und Constantin Entertainment tätig.

Seit 2008 arbeitet Markus Henssler freiberuflich als Journalist, Autor und Producer. Sein Schwerpunkt liegt auf Reportagen, Dokumentationen und Doku-Serien.

Bereits im ersten Jahr seiner Selbständigkeit betreute Henssler folgende Fernsehproduktionen als Autor und Regisseur und Producer: „Die beste Klasse Deutschlands“ (KIKA), „Mein Restaurant“ (VOX), „Die Job-Agenten“ (SWR), „Bis der Laden läuft“ (VOX), „FIT – Freizeit ist Tücking“ (SWR). Im Jahr 2009 drehte er die SWR-Reportage „Rollis für Afrika“, für die er Idee, Konzeption, Regie und Schnitt verantwortete. Für diesen ersten eigenen Langfilm wurde Henssler 2010 mit dem Robert-Bosch-Journalistenpreis und dem Katholischen Medienpreis ausgezeichnet.

In den folgenden Jahren produzierte Henssler für die SWR-Reihe „Länder, Menschen, Abenteuer“ mehrere Filme. Darunter: Mayotte – Neues Inselparadies für Europa (2011), Malediven – Perlen im Indischen Ozean (2012), Färöer Inseln – Land der Unbeugsamen (2014), Kiribati – Ein Südseeparadies versinkt im Meer (2016).

Von 2013 bis 2019 realisierte er einen Großteil der Patientenfilme für die José-Carreras-Spendengala. Sein Gespür und seine Empathie für gesellschaftspolitische Themen stellte er in diversen Reportagen und Doku-Serien für den SWR unter Beweis: „Großes Herz für kleine Kinder – Wenn die Klinik nach Hause kommt“ (2016), „Wohnung weg – Und was kommt dann!“ (2017), „Im Alter einsam – Muss nicht sein!“ (2018), „Blutsgeschwister – Letzte Hoffnung Knochenmarkspende“ (2020/2021). Für die Reportage „Im Alter einsam“ erhielt Henssler 2020 den Diakonie Journalistenpreis.

Auch an zahlreichen Unterhaltungs- und Dokuformaten wie „Shopping Queen“, „Die Klinik – Ärzte, Helfer, Diagnosen“, „Nightwatch – Jenseits der Angst“, „Galileo“, „Verkehrte Welt“, „Mein perfektes Date“, „Feuer und Flamme“ etc. war Henssler als Autor und Producer beteiligt.

Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf eigenproduzierten Dokumentarfilmen. 2009 entstand der Kinodokumentarfilm „Estevan Toubape“, bei dem Henssler Konzeption, Regie und Schnitt übernahm. 2021 veröffentlichte er die Dokumentation „Buddies On Ice“ die auf Kinotournee und Festivals gezeigt sowie über Amazon Prime vertrieben wurde. 2025 folgte die Dokumentation „Weil ich es kann“, die ebenfalls im Kino sowie über Vimeo on Demand veröffentlicht wurde.

Auszeichnungen Katholischer Medienpreis 2010 für die SWR-Reportage Rollis für Afrika Robert-Bosch-Journalistenpreis 2010 für die SWR-Reportage Rollis für Afrika

Weblinks Markus Henssler Homepage

Dokumentation Buddies On Ice

Einzelnachweise

Kategorie:Journalist (Deutschland) Kategorie:Fernsehregisseur Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1971 Kategorie:Mann