Carl Friedrich August Suhrlandt (* 10. Juli 1828 in Ludwigslust; † 2. November 1919Sein Sterbedatum ist nicht der 11. Februar 1919, wie es in der Literatur häufiger irrig heißt. - Vgl. Angabe und Kommentar in der Landesbibliographie MV sowie in der GND. Hela Baudis (Lit.) nennt ihn beharrlich mit falschem Sterbejahr (1912). in Kochel am See) war ein deutscher Maler.

Leben Carl Suhrlandt stammte aus einer mecklenburgischen Malerfamilie und war der Sohn des Hofmalers Rudolph Suhrlandt und dessen Frau, der Lithografin Wilhelmine Suhrlandt (1803–1863). Die Geigerin und Malerin Pauline Soltau (1833–1902) war seine Schwester.

Er erhielt seinen ersten Zeichenunterricht bei seinem Vater und studierte Bildhauerei bei Christian Daniel Rauch in Berlin. 1851 ging er nach Paris, um Malerei bei Ary Scheffer zu studieren. 1859/60 war er in Kopenhagen und 1861 in St. Petersburg, wo er Mitglied der Kaiserlichen Kunstakademie wurde.

Anschließend war in Schwerin tätig, wo er 1874 von Großherzog Friedrich Franz II. zum Professor ernannt wurde. 1898 zog er nach München. Neben Porträts und Historienbildern war er ein gefragter Pferdemaler und hielt sich dafür mehrfach in England auf.

Werke mini|Manöver Porträtzeichnungen (1848/49): Adolf Seinhäuser, Gaston Lenthe, Ernst Gillmeister, Friedchen Brückner"Friedchen" - eigentlich (Maria Elisabeth Dorothea) Friederike - Brückner (1822–1901; Nr. 61 der Geschlechtszählung) war einzige Tochter des Ludwigsluster Arztes und Medizinalrates Gustav Brückner, den schon Suhrlandts Vater porträtiert hatte. Sie lebte bis zuletzt unverheiratet in Ludwigslust., Theodor Schloepke, Kupferstichkabinett, Staatliches Museum Schwerin Galilei im Gefängnis (1853) Russischer Pferdehändler (1874) Ochsenhändler Schmuggler an der russischen Grenze Ausgetriebene Kuhherde Betrunkener Bauer mit Dreigespann Altargemälde für die Dorfkirche Alt-Brenz 1883 Vollendung von Theodor Schloepkes Monumentalgemälde Einzug des Großherzogs FF II. an der Spitze des Mecklenburg-Schweriner Kontingents in Schwerin (am 14. Juni 1871), nach Restaurierung 2008 heute im Schweriner Schloss

Literatur

Hela Baudis: Rudolph Suhrlandt (1781–1862). Grenzgänger zwischen Klassizismus und Biedermeier. Leben und Werk eines deutschen Hofmalers und Porträtisten des Bürgertums Diss. Greifswald 2008, S. 179–185 (Digitalisat).

Weblinks

Anmerkungen

Kategorie:Geboren 1828 Kategorie:Gestorben 1919 Kategorie:Mann Kategorie:Maler (Schwerin) Kategorie:Pferdemaler Kategorie:Historienmaler