mini|hochkant=0.3|Heraldik d. Fam. v. Massenbach. Albrecht Heinrich Adolf Freiherr von Massenbach (* 23. August 1868 in Fraustadt; † 29. April 1947 in Potsdam-Babelsberg)Balley Brandenburg des Ritterlichen Ordens St. Johannis vom Spital zu Jerusalem-Der Werkmeister-Graf Arnim (Hrsg.): Mitteilungen für die Mitglieder des Johanniterordens. (Unpagniert), Vgl. teils: , Eigenverlag, Lügde (Westfalen), im Juli 1947, Nr. 136.Vgl. Christoph Franke, Moritz Graf Strachwitz von Groß Zauche und Camminitz: Genealogisches Handbuch der Freiherrlichen Häuser. (A/B). 2002. Band XXII, Band 127 der Gesamtreihe GHdA, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 2002, ISBN 3-7980-0827-2, S. 267. war ein preußischer Landrat in Wreschen und Regierungspräsident in Potsdam.Hermann Graf von Arnim, Willi A. Boelcke: Muskau: Standesherrschaft zwischen Spree und Neisse., Ullstein, Frankfurt am Main/Berlin/Wien 1978, S. 377.

Herkunft und Familie Er entstammte der uradeligen Familie der Freiherren von Massenbach, mit Hauptsitz auf Schloss Massenbach. Seine Eltern waren Friedrich Wilhelm Leonhard Freiherr von Massenbach (* 6. November 1835; † 10. Juli 1883) und dessen Ehefrau die Freiin Marie Cornelie von Forstner von Dambenoy (* 24. Oktober 1838; † 3. Dezember 1908). Sein Vater war Landrat in Fraustadt.

Sein Bruder Fabian (1872–1948) war Oberstleutnant und Flügeladjutant von Ernst Ludwig, Großherzog von Hessen und bei Rhein.

Leben Adolf von Massenbach legte 1887 in Züllichau die Abiturprüfung ab. Anschließend studierte er in Göttingen und Berlin Rechtswissenschaften. 1888 wurde er Mitglied des Corps Saxonia Göttingen.Otto Gerlach (Hrsg.): Kösener Corpslisten 1960. C. L. Mettcker & Söhne-Jever-Im Selbstverlag des Verbandes Alter Corpsstudenten, Kassel 1961, 45 (Corps), (Lfd. Nr. dort) 402. 1891 wurde er zum Dr. jur. promoviert. Nach Referendar- und Assessorexamen sowie dem Militärdienst beim Kürassier-Regiment „von Seydlitz“ (Magdeburgisches) Nr. 7 in Magdeburg wurde er 1901 Landrat in Wreschen. 1908 wurde er zum Vortragenden Rat in das Preußische Ministerium für Landwirtschaft, Domänen und Forsten berufen.

Frühzeitig trat er in den Johanniterorden ein, war bereits 1914 Rechtsritter dort. Durch den letzten Wohnsitz Potsdam war Freiherr von Massenbach in der Brandenburgischen Genossenschaft der Kongregation organisiert.

1916 erfolgte seine Ernennung zum Direktor und Abteilungsleiter im Kriegsernährungsamt. 1917 wurde er Regierungspräsident in Potsdam. Aus dem Amt schied er 1919 auf eigenen Wunsch aus.

Freiherr von Massenbach wurde 1919 Generaldirektor der Graf von Arnim’schen Waldgutstiftung Muskau, an den Nordgrenzen von Schlesien, Sachsen und unweit von Brandenburg gelegen, und zugleich Generalbevollmächtigter des Grafen von Arnim-Muskau. Dieses Tätigkeit über er bis 1932 aus. Er war u. a. Aufsichtsratsmitglied der Ostelbischen Braunkohlensyndikat GmbH.

Auszeichnungen 1908 Ernennung zum Geheimen Regierungsrat 1913 Ernennung zum Geheimen Oberregierungsrat 1914 Rechtsritter des Johanniterordens Ritter des Königlichen Preußischen Kronenordens Eisernes Kreuz II. Klasse

Literatur Christoph Franke, Moritz Graf Strachwitz von Groß Zauche und Camminitz, u. a.: Genealogisches Handbuch der Freiherrlichen Häuser. (A/B). 2002. Band XXII, Band 127 der Gesamtreihe GHdA, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 2002, ISBN 3-7980-0827-2, S. 267. Walter von Hueck, Klaus Freiherr von Andrian-Werburg, Friedrich Wilhelm Euler, Louis Ferdinand Freiherr von Massenbach: Genealogisches Handbuch der Freiherrlichen Häuser. (A/B). 1989. Band XV, Band 96 der Gesamtreihe GHdA, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke, Limburg an der Lahn 1989, , S. 334–338–341. Hermann Graf von Arnim, Willi A. Boelcke: Muskau: Standesherrschaft zwischen Spree und Neisse. Ullstein, Frankfurt am Main/Berlin/Wien 1978, S. 377, 388, 390, 396, 432, 442, S. 482. Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser. Zugleich Adelsmatrikel der D.A.G. Teil A (Uradel). 1942. Jahrgang 92, Justus Perthes, Gotha 1941, S. 306–308–309. Massenbach, Adolf, Friedrich, Albrecht, Heinrich, Freiherr von. In: Robert Volz: Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft. Das Handbuch der Persönlichkeiten in Wort und Bild. Band 2: L–Z. Deutscher Wirtschaftsverlag, Berlin 1931, , S. 1203. Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser. 1878. Jahrgang 28, Justus Perthes, Gotha 1877, S. 484.

Weblinks H. Jehke-Herdecke: Portal Territorial: Landkreis Wreschen

Einzelnachweise Verein für Computergenealogie (CompGen) e. V. Berlin/Genealogy.net: Grabsteine in Darmstadt, Stand 2026.

Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert) Kategorie:Geheimer Oberregierungsrat Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens (Ausprägung unbekannt) Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse Kategorie:Regierungspräsident (Potsdam) Kategorie:Rechtsritter (Johanniterorden) Kategorie:Person (Johanniterorden) Kategorie:Freiherr Kategorie:Landrat (Provinz Posen) Adolf Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1868 Kategorie:Gestorben 1947 Kategorie:Mann