Rudolf Schaefer (* 20. April 1896; † 14. Januar 1979) war ein deutscher Mediziner.

Schäfer studierte Medizin an der Universität Königsberg, wo er 1922 promoviert und 1927 im Fach der Inneren Medizin habilitiert wurde. Als Privatdozent wurde er von der Universität Königsberg beurlaubt, um als Chefarzt der Inneren Medizin an das St. Johannes-Hospital in Dortmund zu wechseln. Wegen einer chronischen Krankheit musste er eine körperlich weniger anstrengende Tätigkeit suchen. Er ließ sich an der Universitäts-Augenklinik der Charité in Berlin zum Augenarzt ausbilden.

Veröffentlichungen Ueber Magen-Darmsyphilis nebst gleichzeitiger Mitteilung eines Falles von Ulcus duodeni syphiliticum. Petzelberger, Königsberg 1922 (Dissertation, Universität Königsberg, 9. Mai 1922).

Zeitschriftenartikel Über Diffusion von Arsenit in Gelatine, 1923 Über kolloide Eigenschaften des Phlorrhizins, 1924 Die Chinhirdonelektrode bei klinischen pH-Messungen, 1925 Über die elektrische Leitfähigkeit der Liquor cerebrospinalis, 1925 Zur Differentialdiagnose der Agranulochtose, 1926 Mineralbestand und Gewebsbestand tuberkulöser Lungen, 1928

Literatur Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender. 4. Ausgabe (1931). H. Weber: Dr. Rudolf Schaefer †. In: Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde. Band 175 (1979), S. 429 f.

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