Beowülf (manchmal auch unter dem Kürzel BWF bekannt) ist eine US-amerikanische Crossover-Band aus Venice Beach, Kalifornien, die im Jahr 1981 gegründet wurde, sich 1995 auflöste und im Jahr 2000 wieder zusammenfand.
Geschichte Die Band wurde im Jahr 1981Beowülf, abgerufen am 1. Juli 2013. gegründet und bestand aus Sänger und Gitarrist Dale Henderson, dem Gitarristen Mike Jensen, dem Bassisten Paul Yemada und dem Schlagzeuger Michael Alvarado. Durch die gute Beziehung zu Suicidal Tendencies war Beowülf auf der Split-Veröffentlichung Welcome to Venice zu hören, die 1985 über Suicidal Records erschien.
Ein Jahr später folgte das selbstbetitelte Debütalbum, dem sich 1988 das Album Lost My Head… But I’m Back on the Right Track über Caroline Records anschloss. Auf diesem war unter anderem eine Coverversion von Smokey Robinsons Cruising zu hören.Eduardo Rivadavia: Beowulf, abgerufen am 1. Juli 2013.
Nachdem im Jahr 1993BWF* – Un-Sentimental, abgerufen am 1. Juli 2013. das Album Un-Sentimental und im Jahr 1995Beowülf – 2 ¢, abgerufen am 1. Juli 2013. das Album 2 ¢ über Restless Records veröffentlicht worden war, löste sich die Band im Jahr 1995 auf. Seit dem Jahr 2000 ist die Band wieder vereint. Im Jahr 2007 erschien über I Scream Records das Album Westminster & 5th.Beowülf – Westminster & 5th, abgerufen am 1. Juli 2013.
Dale Henderson ist 2025 an einer Lungenentzündung gestorben.
Stil Auf dem Album Lost My Head… But I’m Back on the Right Track wird die Band mit Suicidal Tendencies verglichen, wobei Beowülf weniger aggressiv, dafür melodischer klingen.Victor W. Valdivia: Lost My Head...But I'm Back on the Right Track, abgerufen am 1. Juli 2013. Auf dem Album Un-Sentimental, das klanglich vergleichbar mit den Werken von G.B.H. ist, werden zudem auch Elemente aus Grunge, Funk, Alternative und Hardcore Punk verarbeitet.Wolfgang Schäfer: ReviewAlbum, abgerufen am 1. Juli 2013. Das Album 2 ¢ klingt stark durch Punk-Künstler wie Ramones oder Billy Idol beeinflusst.Oliver Recker: Beowülf. 2 ¢. In: Metal Hammer, Juli 1995, S. 53. Auf dem Album Westminster & 5th spielt die Band eine „Mischung aus Metal, Punk und Stoner-Rock, die mit dem ursprünglichen Crossover aus HC und Metal aber wenig zu tun hat“.Bodo Unbroken: BEOWÜLF Westminster & 5th CD, abgerufen am 1. Juli 2013.
Diskografie 1985: Welcome to Venice (Split mit Suicidal Tendencies, Los Cycos, No Mercy und Excel, Suicidal Records) 1986: Beowülf (Album, Suicidal Records) 1988: Lost My Head… But I’m Back on the Right Track (Album, Caroline Records) 1993: Un-Sentimental (Album, Restless Records) 1995: 2 ¢ (Album, Restless Records) 2006: The Re-Releases (Kompilation, I Scream Records) 2007: Westminster & 5th (Album, I Scream Records) 2011: Jesus Freak
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Crossover-Band Kategorie:Hardcore-Punk-Band Kategorie:Thrash-Metal-Band Kategorie:US-amerikanische Band