mini|Grabplatte des Hugo Libergier Hugo Libergier (* vor 1229; † 1263), frz. Hugues Libergier, war ein Baumeister der französischen Hochgotik. Die dem hl. Nicasius von Reims geweihte Kirche Saint-Nicaise in Reims wurde durch ihn 1229 begonnen. Sie wurde nach der Französischen Revolution 1798 abgebrochen.Nicolaus Pevsner u. a.: Lexikon der Weltarchitektur, Darmstadt 1971, Wissenschaftliche Buchgesellschaft

Seine steinerne Grabplatte in der Größe von 2,50 × 1,35 Meter, auf culture.gouv.fr. Abgerufen am 10. Januar 2015. befindet sich heute in der Kathedrale von Reims.Otto von Simson,Die Gotische Kathedrale, 1968, S. 324. Heute kann sie im Nordquerbau betrachtet werden.Peter Cornelius Claussen, Kathedralgotik und Anonymität. In: Wiener Jahrbuch für Kunstgeschichte. 1994, ISBN 3-205-98009-3, S. 159. Darauf dargestellt ist er mit einem Modell der von ihm – nach dem Vorbild der Reimser Kathedrale – entworfenen Kirche (mindestens die Fassade). Abgebildet sind auch ein Lineal, rechter Winkel und Stechzirkel als Symbole für seinen Beruf. Außerdem trägt er die Tracht der Pariser Professoren, dies steht symbolisch für die Verwissenschaftlichung der Architektur.Nicolaus Pevsner u. a.: Lexikon der Weltarchitektur, Darmstadt 1971, Wissenschaftliche Buchgesellschaft

Sein Nachfolger wurde Robert De Coucy († 1311). Hugo Libergiers pronaon Ecclesiae perfecit Robert de. Coucy Caput Ecclesiae construxit heißt es in einer alten überlieferten Schrift aus dem Kloster Reims.Dom Guillaume Marlot, Histoire de La ville de Reims (Lille, 1666; Reims, 1842–1845), Band I, S. 636.

Ein Lycée in Reims trägt seinen Namen.Website der Schule

Literatur Otto von Simson: Die Gotische Kathedrale, 1968

Weblinks

Einzelnachweise

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