180px|mini|Strecken der Berlin-Goerlitzer Eisenbahn 180px|mini|Siegelmarke der Berlin-Görlitzer-Eisenbahn-Gesellschaft Die Berlin-Görlitzer Eisenbahn-Gesellschaft war eine private Eisenbahngesellschaft in Preußen.
Geschichte Die Strecke von Berlin nach Görlitz wurde durch den „Eisenbahnkönig“ Bethel Henry Strousberg als Generalunternehmer erbaut und in den Jahren 1866/1867 für den Personen- und Güterverkehr eröffnet. 1874 folgte die Eröffnung der Zweigbahn von Lübbenau über Senftenberg ins sächsische Kamenz, wo der Anschluss an die KP-Linie der Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen nach Pirna hergestellt wurde. 1882 ging die Berlin-Görlitzer Eisenbahn in das Eigentum des Staates Preußen über und wurde damit Teil der Preußischen Staatseisenbahnen, nach 1920 der Deutschen Reichsbahn.
Strecken Berlin–Cottbus (eröffnet am 13. September 1866) Cottbus–Görlitz (eröffnet am 31. Dezember 1867) Lübbenau–Kamenz (eröffnet am 1. Februar 1874) Görlitz–Seidenberg (eröffnet am 1. Juni 1875) Zittau–Nikrisch (eröffnet am 15. Oktober 1875)
Überlieferung Große Teile der Überlieferung der Berlin-Görlitzer Eisenbahn-Gesellschaft befinden sich in der Abteilung Dessau des Landesarchivs Sachsen-Anhalt.
Literatur
Weblinks
Berlin-Görlitzer Eisenbahn Überlieferung zur Berlin-Görlitzer Eisenbahn-Gesellschaft im Bestand der Reichsbahndirektion Halle im Landesarchiv Sachsen-Anhalt, Abteilung Dessau
Kategorie:Bahngesellschaft (Deutschland) Kategorie:Bahnstrecke Berlin–Görlitz