Konrad Robert Rüger (* 7. September 1829 auf der Festung Königstein in Sachsen; † 13. November 1899 in DresdenStadtarchiv Dresden, Standesamt Dresden III, Sterbe-Nebenregister 1899, Nr. 1604.) war ein deutscher Reichsgerichtsrat.

Leben Rüger, Sohn eines Artilleriehauptmanns, wurde 1853 auf den sächsischen Landesherrn vereidigt. Er kam 1860 als Hilfsrichter zum Bezirksgericht und wurde 1861 zum Bezirksgerichtsrat befördert. Zum etatmäßigen Appellationsgerichtsrat in Leipzig ernannte man ihn 1870.Zeitschrift für Rechtspflege und Verwaltung zunächst für das Königreich Sachsen, Band 34 (1870), S. 552. Oberappellationsgerichtsrat in Dresden wurde er 1874, 1879 kam er an das Reichsgericht. Er war im I., II. und VI. Zivilsenat tätig und trat 1895 in den Ruhestand. Rüger verstarb 1899 in Dresden in seiner Wohnung in der Schillerstraße 41 und wurde auf dem Alten Annenfriedhof beigesetzt.Todtenschau. In: Dresdner Geschichtsblätter, Nr. 1, 1901, S. 18.

Sein Bruder Konrad Wilhelm von Rüger (1837–1916) war Mitglied der Kommission zur Ausarbeitung des Bürgerlichen Gesetzbuches und mehrfach sächsischer Minister. Der Schokoladenhersteller Conrad Otto Rüger war ebenfalls ein jüngerer Bruder von ihm.

Aus seiner ging Sohn Conrad Otto Rüger hervor, der als Verwaltungsjurist zunächst in Dippoldiswalde tätig war und 1902 als Landrichter im Alter von 34 Jahren in Dresden starb.

Schriften Nachrichten über die Familie Rüger, Dresden 1899.

Literatur Adolf Lobe: Fünfzig Jahre Reichsgericht am 1. Oktober 1929, Berlin 1929, S. 352. Anton Bettelheim (Hrsg.): Biographisches Jahrbuch und Deutscher Nekrolog. Vom 1. Januar bis 31. Dezember 1899 + Totenliste 1897 und 1899, 4. Band, Totenliste 1899, Reimer, Berlin 1900. S. 175*.

Einzelnachweise

Weblinks Konrad Robert Rüger im Stadtwiki Dresden

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