mini|MOSSCLONE Logo MOSSclone ist die Abkürzung eines Forschungskonsortiums für das europäische Projekt „Creating and testing a method for controlling the air quality based on a new biotechnological tool. Use of a devitalized moss clone as passive contaminant sensor“. Die beteiligten Wissenschaftler erforschen ein neues biotechnologisches Verfahren, um die Luftqualität mit Moosen zu überwachen, und testen dessen Anwendbarkeit.Video des Portals Euronews “Moose sollen Luftverschmutzung kontrollieren” 3. Juni 2013; abgerufen am 24. Juni 2013. Das soll die bisherige Schadstoffüberwachung der Luft verbessern.Zweitkarriere Spürnase. In: Badische Zeitung. 14. April 2012, abgerufen am 11. Juni 2012.

Das Projekt ist Teil des siebten Forschungsrahmenprogrammes (FRP) der Europäischen Kommission. Das Konsortium besteht aus fünf akademischen Partnern und fünf kleinen bis mittleren Betrieben aus Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien und Irland. Das Projekt begann im April 2012; seine finanzielle Förderung sollte im März 2015 auslaufen.

Ziel Die Beteiligten wollen ein standardisiertes Verfahren zur Überwachung der Luftverschmutzung insbesondere durch Schwermetalle entwickeln, damit sie die Forderung an die stete Luftüberwachung seitens der Europäischen Union (EU) erfüllen. Hierbei sollen abgestorbene Moose als Bioindikator zum Einsatz kommen.

mini|Zellen des Sphagnum-Mooses.

Arbeitsschritte Um das Forschungsprojekt erfolgreich abzuschließen, müssen die folgenden Teilschritte erzielt werden:

Auswahl und Kultur eines Moos-Klons dessen molekulare, physikalische und chemische Charakterisierung Produktion der Moos-Beutel im großen Maßstab Vergleich der mit den Moos-Beuteln erhobenen Daten mit bisherigen Verfahren, um das neue Verfahren bewerten zu können Die Entwicklung eines Protokolls für den standardisierten Einsatz von Moos-Beuteln Eine Methode zu entwickeln, die es erlaubt, den Schwerpunkt der Schadstoffe zu identifizieren.

mini|Junger Gametophyt: Geschlechtszellen bildende Moos-Pflanze. mini|Das Torfmoos Sphagnum palustre wird in Bioreaktoren kultiviert.

Beteiligte Forscher José Angel Fernández Escribano (Projekt Koordinator), Universidade de Santiago de Compostela (USC), Spanien Ralf Reski, Universität Freiburg, Deutschland auf: bio-pro.de Simonetta Giordano, Analisi e Monitoraggio del Rischio Ambientale Scarl (AMRA), Italien Purificación López Mahía, University of A Coruña (UDC), Spanien Oleg Pokrovsky, Centre national de la recherche scientifique (CNRS), Frankreich Ana Isabel Rey Asensio, Biovía Consultor Ambiental (Biovía), Spanien Stefano Solmi, Orion SRL, Italien Mª del Carmen Villa Lojo, Tecno Ambiente (TecAmb), Spanien Mark Bowkett, TE Laboratories Ltd, Irland Lois Agrelo Hermo, Maderas Ornanda, Spanien

Advisory Board Das Programm und die Schritte des MOSSclone Projektes werden von einem wissenschaftlichen Team begleitet. Zu ihm gehören: Harald Zechmeister, Universität Wien, Österreich Javier Martinez-Abaigar, Universität de La Rioja, Spanien

Einzelnachweise

Weblinks Projekt-Website: www.mossclone.eu

Kategorie:Forschungspolitik der Europäischen Union