Das Oberamt Aufkirchen mit Sitz in Aufkirchen war seit mindestens 1370 ein Amt, d. h. eine Verwaltungsgliederung, in der Grafschaft Oettingen, das bis zur Auflösung der Grafschaft bzw. des Fürstentums im Jahr 1806 bestand.

Geschichte Das Oberamt Aufkirchen bestand vor allem aus Orten im Wörnitzgrund. In diesem Gebiet versuchte auch das Oberamt Wassertrüdingen des Fürstentums Ansbach seine Herrschaftsrechte auszubauen. Die Grundherrschaft war deshalb in den meisten Orten geteilt. Nicht immer war das relativ kleine Oberamt hauptamtlich mit einem Amtmann besetzt.

Zugehörige Orte Ammelbruch, seit 1418 Aufkirchen, um 1370 Beyerberg, seit 1593 Dorfkemmathen, seit 1593 Ehingen, seit 1418 Frankenhofen, um 1370 Fürnheim, nur 1734 Gerolfingen, um 1370 Illenschwang, nur 1418 Irsingen, seit 1593 Oberasbach, nur 1593 Obermichelbach, nur 1418 Opfenried, seit 1593 Ruffenhofen, nur um 1370 Schopflohe, von 1418 bis 1734 (danach beim Oberamt Oettingen) Seglohe, seit 1418 Tenzenhof, nur um 1370 (Lage unbekannt) Wittelshofen, nur um 1370 Wörnitzhofen, seit 1734

Literatur

Kategorie:Gerolfingen Kategorie:Geschichte (Landkreis Ansbach) Aufkirchen Aufkirchen, Oberamt