mini|Das Museum Das Suntory-Kunstmuseum (, Santorī Bijutsukan, engl. Suntory Museum of Art) ist ein privates Museum für Kunst und Kunstgewerbe in Tokio.
Geschichte Der zweite Sohn und Nachfolger des Gründers der Whisky- und Getränkefirma Suntory, Saji Keizō (1919–1999)Keizō wuchs als Adoptivsohn der mütterlichen Seite auf., eröffnete 1961 ein Kunstmuseum mit dem Ziel, Kunst innerhalb des Alltags zu zeigen. So nimmt das Kunsthandwerk einen wichtigen Platz in der Sammlung ein. Das erste Gebäude befand sich in Akasaka, das derzeitige – nach Entwurf des Architekturbüros Kengo Kuma entstandene – wurde 2007 auf dem ehemaligen Gelände des Verteidigungsministeriums eröffnet.
Die Sammlung Die Sammlung, für die 1000 m² zur Verfügung stehen, ist in sechs Kategorien gegliedert: Bilder Lackarbeiten Keramik Glas Gefärbte Stoffe Sonstiges
mini|„Könige“, rechter Wandschirm Als Nationalschatz ist ein Lackkästchen aus der Heian-Zeit ausgezeichnet, das den beschreibenden Namen Fusenryō raden makie tebako () trägt, etwa „Schachtel mit geometrischen Mustern im Kreis, Perlmutt- und Streugold-Einlagen.“
Bekannt ist aus der Liste der Wichtigen Kulturgüter das Wandschirm-Paar „Könige aus dem fernen Westen zu Pferd“ ()Ein Gegenstück befindet sich im Kobe-Stadtmuseum. aus der Momoyama-Zeit, als die Jesuiten westliche Kunst vermittelten.
Das Museum gehört, zusammen mit dem Nationalen Kunstzentrum Tokio und dem Mori-Kunstmuseum zum „Roppongi Art Triangle“.
Anmerkungen
Literatur Suntory Kunstmuseum (Hrsg.): Futatsu no Taisei ōkō kiba zu. 1985. S. Noma (Hrsg.): Suntory Museum of Art. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X, S. 1479.
Weblinks Suntory-Kunstmuseum (japanisch, englisch)
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