Martin Enlen (* 20. Oktober 1960 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Filmregisseur.

Leben Nach dem Abitur in Oberursel jobbte Enlen zunächst drei Jahre in einer Druckerei, um seinen ersten 120-minütigen Super-8-Film drehen zu können. Er studierte von 1986 bis 1992 an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Während dieser Zeit besuchte er 1990 die European Summer Film School und war anschließend 1992 Lehrkraft an seiner Hochschule. Mit seinem Abschlussfilm Aus gutem Grund erhielt er eine Oscarnominierung als Bester Studentenfilm und wurde beim New York Film Festival ausgezeichnet. Mit seinem Fernsehfilm Wer Kollegen hat, braucht keine Feinde wurde er 1996 für einen Grimme-Preis nominiert und für Bella Block – Unter den Linden erhielt er 2013 den Publikumspreis des Deutschen Fernsehkrimipreises. 2015 gewann sein Film Über den Tag hinaus den Publikumspreis auf dem Festival des deutschen Films in Ludwigshafen, 2017 wurde er dort mit dem Publikumspreis für Ich war eine glückliche Frau ausgezeichnet.Ludwigshafener Preis geht an zwei Filme. Artikel vom 16. September 2017, abgerufen am 16. September 2017.

Filmografie (Auswahl) 1994: Roula – Dunkle Geheimnisse 1995: Wer Kollegen hat, braucht keine Feinde 1996: Ein Fall für zwei 1998: Andrea und Marie 1998: Vergewaltigt – Eine Frau schlägt zurück 1999: Der Hurenstreik – Eine Liebe auf St. Pauli 1999: Tatort – Das Glockenbachgeheimnis 1999: Versprich mir, dass es den Himmel gibt 2000: Bella Block: Am Ende der Lüge 2001: Der Liebe entgegen 2003: Gefährliche Gefühle 2004: Der weiße Afrikaner 2004: Tatort – Vorstadtballade 2005: Ein Kuckuckskind der Liebe 2005: Tatort – Tod auf der Walz 2006: Der Tote am Strand 2006: Schuld und Rache 2007: Eine folgenschwere Affäre 2007: Tatort – A gmahde Wiesn 2007: Tatort – Bevor es dunkel wird 2008: Kommissar Süden und das Geheimnis der Königin 2009: Ein Dorf schweigt 2009: Dr. Hope – Eine Frau gibt nicht auf 2009: Masserberg 2010: Das Geheimnis in Siebenbürgen 2012: Bella Block: Unter den Linden 2012: Mittlere Reife 2013: Tod an der Ostsee 2014: Wilsberg – Nackt im Netz 2014: Wilsberg – Mundtot 2015: Wilsberg – Kein Weg zurück 2015: Wilsberg – Russisches Roulette 2015: Über den Tag hinaus 2015: Wilsberg – Bittere Pillen 2017: Ich war eine glückliche Frau 2018: Wilsberg – Die Nadel im Müllhaufen 2018: Wilsberg – Mörderische Rendite 2019: Wilsberg – Gottes Werk und Satans Kohle 2019: Wilsberg – Minus 196° 2019: Wilsberg – Schutzengel 2020: Annie – kopfüber ins Leben 2021: Wilsberg – Einer von uns 2021: Die Luft, die wir atmen (Fernsehfilm) 2022: Annie und der verliehene Mann 2022: Annie und das geteilte Glück 2022: Wilsberg – Ungebetene Gäste 2022: Wilsberg – Fette Beute 2023: Wilsberg – Folge mir 2023: Endlich Witwer – Über alle Berge 2025: Wilsberg: Phantomtod

Literatur Manfred Hobsch, Ralf Krämer, Klaus Rathje: Filmszene D. Die 250 wichtigsten jungen deutschen Stars aus Kino und TV. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2004, ISBN 3-89602-511-2, S. 114.

Weblinks

Martin Enlen bei der Agentur Above The Line

Einzelnachweise

Kategorie:Filmregisseur Kategorie:Drehbuchautor Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1960 Kategorie:Mann