Jacob Frey (* vor 1520 in Straßburg; † 1562 in Maursmünster; auch Jakob Frey geschrieben) war ein Dramatiker und Schwankdichter, der in alemannischem Dialekt schrieb.
Frey stammte aus Straßburg. Sein Vater Georg Frey, Sohn eines Rahmenmachers, wurde dort wegen einiger Pamphlete gegen die römisch-katholische Geistlichkeit 1829 hingerichtet. Jacob Frey wirkte von 1545 bis 1562 als Stadtschreiber und Notar in Maursmünster.
Als sein Hauptwerk gilt die durch seinen Freund und Amtsbruder Jörg Wickram angeregte Schwanksammlung Ein New huebsches vnnd schimpfliches buechlein, genannt Die Garten Gesellschafft, deren 129 Geschichten er teilweise Johannes Paulis Predigtmärlein entnahm und ins Elsass und die Schweiz verlegte. Daneben verfasste er auch Dramen und Komödien nach biblischen Stoffen.
Werke Von dem armen Lazarus und dem reichen Mann. Komödie, 1533. Abraham und Isaak. Drama, undatiert. Von einem Krämer oder Triackersmann. Fastnachtsspiel, 1533 Salomon. Drama, 1541 Die Gartengesellschaft. Schwänke, 1556. Ausgaben: Jakob Freys Gartengesellschaft. Hrsg. von Johannes Bolte. Bibliothek des Literarischen Vereins in Stuttgart, Nr. CCIX, Tübingen 1896, Online, daraus: Die Gartengesellschaft. In: Deutsche Schwänke in einem Band. Aufbau-Verlag Berlin und Weimar, 5. Aufl. 1977, S. 197–202. Judith. Drama, 1564.
Literatur
Lexikon deutschsprachiger Schriftsteller von den Anfängen bis zur Gegenwart. Band 1 A–K. Bibliographisches Institut Leipzig 1967, S. 365f.
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Kategorie:Stadtschreiber der Frühen Neuzeit Kategorie:Autor Kategorie:Dichterjurist Kategorie:Heimatdichtung Kategorie:Literatur (16. Jahrhundert) Kategorie:Literatur (Deutsch) Kategorie:Person (Straßburg) Kategorie:Geboren im 15. oder 16. Jahrhundert Kategorie:Gestorben 1562 Kategorie:Mann