Natascha Borowsky (* 1964 in Düsseldorf) ist eine deutsche Künstlerin.

Leben und Wirken

Werdegang Von 1987 bis 1994 studierte sie an der Kunstakademie Düsseldorf, in der Klasse von Bernd Becher, dessen Meisterschülerin sie wurde. 1994/1995 weilte sie am Cordova-Institute in Vancouver. Daraufhin (1997/1998) verfolgte sie ein Arbeitsprojekt in Vancouver und Sechelt (British Columbia), Kanada. Einen Lehrauftrag für Fotografie hatte Borowsky in den Jahren 2006 bis 2008 an der Hochschule Niederrhein in Krefeld inne. Borowsky lebt in Düsseldorf.Natascha Borowsky beim Deutschen Künstlerbund, abgerufen am 8. Juni 2013.

Rezeption Werke Natascha Borowskys befinden sich in öffentlichen Kunstsammlungen in Deutschland. Einzelausstellungen hatte sie in Deutschland und in der Schweiz, Gruppenausstellungen führten sie in die Niederlande, nach Finnland und Russland sowie in die Schweiz. Ihr Schaffen ist in mehreren Publikationen dokumentiert.

Zum Werk

„Vor meist monochromen Bildhintergründen, die ebenso wie die ausgewählten Naturalien oder Artefakte aus organischen oder anorganischen Stoffen bestehen können, positioniert Natascha Borowsky den jeweiligen Gegenstand in der Bildmitte, um ihn stets bei Tageslicht zu fotografieren.“Barbara Hofmann-Johnson: Natascha Borowsky. In: Barbara Hofmann-Johnson und Sally Schöne: Gastspiel. Foto- und Videokünstler im Hetjens-Museum. Ausstellungskatalog. Düsseldorf 2009, ISBN 3-9804529-8-0. S. 22. (, bei issuu.com, abgerufen am 9. Juni 2013.)

Zitat

Auszeichnungen Stipendien 2001: Residenzstipendium des Landes Nordrhein-Westfalen, Schloss Ringenberg. 2002: Residenzstipendium der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen. 2008: Residenzstipendium des Goethe-Instituts, Kuala Lumpur, Malaysia. 2009: Residenzstipendium des Kulturamts der Stadt Düsseldorf, Chongqing, China. 2011/2012: Residenzstipendium der Kunststiftung NRW in Kooperation mit dem Goethe-Institut Mumbai, Indien.

Ausstellungen (Auswahl) Einzelausstellungen 2011: KOSMOS. Kunstverein Schwäbisch Hall.Beschreibung auf der Website des Veranstalters abgerufen am 8. Juni 2013. 2010: Gegenwart. Städtische Galerie Eichenmüllerhaus, Lemgo. 2008: Plastik. Museum Chasa Jaura, Valchava.Gisela Kuoni: Inspiration ist buchstäblich auf der Strasse zu finden. In: Die Südostschweiz, 31. Juli 2008. S. 7. (PDF, 188 kB), abgerufen am 6. Juli 2013.

Gruppenausstellungen 2017/18: Magische Natur. Franz Gertsch, Simone Nieweg, Natascha Borowsky, Museum Kunstpalast, Düsseldorf 2012: Das Eigene und Andere in der Fotografie – Eine Ausstellung für Hannah Höch. Projektraum Deutscher Künstlerbund, Berlin. auf der Website des Dt. Künstlerbundes, abgerufen am 8. Juni 2013. 2011: Back from Chongqing. Mit Neringa Naujokaite. Atelier am Eck, Düsseldorf. 2010: An die Natur. Die ALTANA-Kunstsammlung zu Gast in der Langen Foundation, Raketenstation, Hombroich. 2009: Karl Blossfeldt, Pflanzenstudien und verwandte Positionen. Die Photographische Sammlung / SK Stiftung Kultur, Köln. (In Zusammenarbeit der Universität der Künste Berlin.) Beschreibung bei photography-now.com, abgerufen am 8. Juni 2013. 2009: Gastspiel. Foto- und Videokünstler im Hetjens-Museum. Hetjens-Museum, Düsseldorf.Katalog. Siehe Literatur. 2008: Distanzen. Neues Kunsthaus Ahrenshoop, Ahrenshoop. 2006: The Sublime is Now! Das Erhabene in der zeitgenössischen Kunst. Museum Franz Gertsch, Burgdorf, Schweiz.Im Ausstellungsarchiv auf der Website des Museums, abgerufen am 8. Juni 2013. 2006: Artefakte.Plastik.Fluchtpunkt. Positionen zeitgenössischer Fotografie. Mit Boris Becker und Cornelia Wruck. Kunsthalle Recklinghausen. 2005: Frontal7. Düsseldorfer Photographie. Nykyaika Photographic Centre, Tampere, Finnland 2003: Wonderlands – Perspektiven aktueller Photographie. Museum Küppersmühle, Sammlung Grothe, Duisburg. 2002: Transistor I. EXPORT. Museum Het Valkhof, Nijmegen. 2002: „heute bis jetzt“, zeitgenössische fotografie aus düsseldorf, teil II. museum Kunstpalast, Düsseldorf. 2001: Karl Blossfeldt und Natascha Borowsky. Die Photographische Sammlung / SK Stiftung Kultur, Köln. 2000: 2356 KM. Kunst aus Düsseldorf in Moskau. Neue Manege, Moskau. 1998: post naturam. Städtische Ausstellungshalle Haverkamp, Münster / Hessisches Landesmuseum Darmstadt.

Arbeiten in öffentlichen Sammlungen (Auswahl) Die Photographische Sammlung / SK Stiftung Kultur, Köln. Sammlung Deutsche Bank, München. Sammlung Robert Bosch Stiftung, Berlin. Sammlung museum Kunstpalast, Düsseldorf.

Literatur Margret Baumann: Natascha Borowsky. Plastik. Anlässlich der Ausstellung „Fluchtpunkt. Plastik. Artefakte. Positionen zeitgenössischer Fotografie von Cornelia Wruck, Natascha Borowsky und Boris Becker.“ Kunsthalle Recklinghausen 2006/2007. Hrsgg. v. Ferdinand Ullrich und Hans-Jürgen Schwalm. Köln 2006, ISBN 978-3-939753-06-3. Rupert Pfab: Between home and heaven. Neue Tendenzen in der Düsseldorfer Fotografie. In: heute bis jetzt. Zeitgenössische Fotografie aus Düsseldorf. Band 2. museum kunst palast, Düsseldorf, 2002, ISBN 3-9808208-3-1. (Auch über Laurenz Berges, Natascha Borowsky, Nina Pohl und Lois Renner.) Barbara Hofmann-Johnson und Sally Schöne: Gastspiel. Foto- und Videokünstler im Hetjens-Museum. Ausstellungskatalog. Düsseldorf 2009, ISBN 3-9804529-8-0. S. 22–24, 68, 72. Onlinebei issuu.com, abgerufen am 8. Juni 2013.

Weblinks

Natascha Borowsky beim Goethe-Institut Singapur Fotografien Natascha Borowskys auf der Website der Galerie Reckermann Natascha Borowsky auf der Website der SK Stiftung Kultur Natascha Borowsky bei kunstaspekte.de Natascha Borowsky bei photography-now.com (englisch)

Einzelnachweise

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