Die 91. Infanterie-Division war ein Großverband des Deutschen Heeres im Ersten Weltkrieg.

Geschichte Die Division wurde nach ihrer Aufstellung zunächst an der Ostfront eingesetzt, bevor sie an die Westfront verlegt wurde. Von amerikanischen Quellen wurde die Division als viertklassig eingestuft. An der Westfront konnte sie von den Alliierten nicht aufgeklärt werden.

Gefechtskalender 1916 4. Juni bis 15. Juli – Kämpfe am Stochid 16. bis 27. Juli – Kämpfe am oberen Styr-Stochod 28. Juli bis 4. November – Schlacht bei Kowel ab 5. November – Stellungskämpfe am oberen Styr-Stochod

1917 bis 1. Dezember – Stellungskämpfe am oberen Styr-Stochod 2. bis 17. Dezember – Waffenruhe ab 17. Dezember – Waffenstillstand In diesem Zeitraum kam es zu diversen Wechseln bei den unterstellten Truppenteilen. Des Weiteren wurde die Division zur Unterstützung der Armee Österreich-Ungarns eingesetzt.

1918 bis 18. Februar – Waffenstillstand 18. Februar bis 21. Juni – Kämpfe zur Unterstützung der Ukraine 25. Februar – Czernichow, südlich Iskowost 7. bis 8. März – Kämpfe bei Charkow 9. bis 11. März – Gefecht bei Bachmatsch 21. März – Gefecht bei Romny 4. April – Gefecht bei Kupinacha und Gubarewka 8. April – Einnahme von Charkow 17. bis 18. April – Gefechte bei Nowo-Jekaterinoslawl 25. bis 26. April – Gefecht um Bahnhof Tscherkasskoje und Bahnhof Rodakowo 1. Mai – Gefecht bei Millerowo 2. bis 5. Mai – Gefecht bei Gunderowskaja-Kamjonsskaja 6. Mai – Gefecht bei Fedorjew 7. Mai bis 11. November – Okkupation von Rumänien (Siehe auch: Rumänien im Ersten Weltkrieg) 22. Juni bis 15. September – Besetzung der Ukraine 15. bis 28. September – Transport nach dem Westen 28. September bis 11. November – Stellungskampf im Oberelsass 12. November bis 23. Dezember – Räumung des besetzten Gebietes und Marsch in die Heimat

Gliederung Kriegsgliederung 1916 175. Landwehr-Infanterie-Brigade, abgezogen aus der 88. Infanterie-Division Landwehr-Infanterie-Regiment Nr. 33, aufgestellt im Bereich des V.Armee-Korps in Posen Landwehr-Infanterie-Regiment Nr. 349, aufgestellt im Bereich des VIII. Armee-Korps in der Rheinprovinz Landwehr-Infanterie-Regiment Nr. 350

3. Eskadron/Kürassier-Regiment „Herzog Friedrich Eugen von Württemberg“ (Westpreußisches) Nr. 5 Zeitweise war auch das 1. Ermländische Infanterie-Regiment Nr. 150 von der 37. Infanterie-Division unterstellt, welches aber nach schweren Verlusten wieder rückunterstellt wurde.

Kriegsgliederung vom 19. Februar 1917 175. Landwehr-Infanterie-Brigade Infanterie-Regiment Nr. 437 Landwehr-Infanterie-Regiment Nr. 37 Landwehr-Infanterie-Regiment Nr. 349 3. Eskadron/Jäger-Regiment zu Pferde Nr. 12 Feldartillerie-Regiment Nr. 277 Stab Pionier-Bataillon Nr. 91 3. Ersatz-Kompanie/Pionier-Bataillon Fürst Radziwill (Ostpreußisches) Nr. 1 3. Reserve-Kompanie/Pionier-Bataillon Nr. 33 Scheinwerferzug Nr. 341 Minenwerfer-Kompanie 91 Fernsprech-Abteilung 91

Kriegsgliederung vom 27. Januar 1918 175. Landwehr-Infanterie-Brigade Landwehr-Infanterie-Regiment Nr. 37 Landwehr-Infanterie-Regiment Nr. 349 Landwehr-Infanterie-Regiment Nr. 437 2. Eskadron/Dragoner-Regiment „König Albert von Sachsen“ (Ostpreußisches) Nr. 10 Feldartillerie-Regiment Nr. 277 Pionier-Bataillon Nr. 91 Divisions-Nachrichten-Kommandantur Nr. 91

Kommandeure Dienstgrad Name DatumGeneral der InfanterieHermann ClausiusAugust 1916 bis 5. Oktober 1918Generalmajor Ludwig von Friedeburg6. Oktober 1918 bis Kriegsende

Literatur Ruhmeshalle unserer Alten Armee. Herausgegeben auf Grund amtlichen Materials des Reichsarchivs. Militär-Verlag. Berlin 1927. S. 73, 154f. Histories of Two Hundred and Fifty-One Divisions of the German Army Which Participated in the War (1914–1918). United States War Office as War Department Document No. 905, Office of the Adjutant, 1920, S. 571–572.

Division #::91 Kategorie:Gegründet 1916 Kategorie:Aufgelöst 1919