Der International Maritime Prize ist eine von der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO) verliehene Auszeichnung, mit der Einzelpersonen oder Nichtregierungsorganisationen ausgezeichnet werden, die „in bedeutendem Maße zur Arbeit und zur Erreichung der Ziele der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation beigetragen haben.“Beschreibung des Preises auf der Homepage der IMO Der Preis wird in der Regel jährlich durch den Rat der Organisation verliehen. Zwar ist vorgesehen, dass die Preisverleihung ausgesetzt werden kann, sofern kein geeigneter Preisträger gefunden wird, hierzu ist es seit der ersten Auslobung des Preises 1980 jedoch noch nie gekommen. Die Nominierung von potentiellen Preisträger kann ausschließlich durch Regierungen der Mitgliedsstaaten, Organisationen und Programme der Vereinten Nationen, Zwischenstaatliche Organisationen, die ein Kooperationsabkommen mit der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation geschlossen haben oder Nichtregierungsorganisationen mit Beobachterstatus bei der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation erfolgen. (PDF; 28 kB) veröffentlicht auf der Homepage der International Hydrographic Organization Der Preis kann auch posthum verliehen werden.
Der Preisträger erhält, im Rahmen einer festlichen Zeremonie am Hauptsitz der Organisation in London, eine Skulptur eines Delphins. Zudem ist der Preis mit $1.000 dotiert. Jeder Preisträger erhält darüber hinaus die Möglichkeit, einen wissenschaftlichen Beitrag in Zusammenhang mit der Arbeit der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation zu verfassen, der in der Zeitschrift der Organisation veröffentlicht wird. Bislang wurde der Preis 41 Mal vergeben. Mit jeweils fünf Auszeichnungen stellen dabei Preisträger aus den Vereinigenten Staaten von Amerika und dem Vereinigten Königreich den größten Anteil. Als erste und bislang einzige Organisation wurde 1998 die International Lifeboat Federation mit dem Preis ausgezeichnet. 2010 erhielt Linda Johnson als erste Frau den Preis.
Preisträger 1980: Modolv Hareide 1981: Roderick Y. Edwards 1982: George A. Maslov 1983: Hjálmar R. Bárdarson 1984: Shen Zhaoqi 1985: Per Eriksson 1986: Moustafa Fawzi 1987: James Cowley 1988: Emil Jansen 1989: Jerzy Doerffer 1990: Zenon Sdougos 1991: C.P. Srivastava 1992: Yoshio Sasamura 1993: John William Kime 1994: John S. Perrakis 1995: Georgy G. Ivanov 1996: Torkild Reedtz Funder 1997: Gamal El-Din Ahmed Mokhtar 1998: International Lifeboat Federation 1999: Ian Mills Williams 2000: Heikki Juhani Valkonen 2001: Giuliano Pattofatto * 2002: Frank Wall 2003: William O’Neil 2004: Luis Martínez Wolf 2005: Tom Allan 2006: / Igor Ponomarev * / Alfred Popp 2007: Jørgen Rasmussen 2008: Alberto Alemán Zubieta 2009: Johan Franson 2010: Linda Johnson * 2011: Efthimios Mitropoulos 2012: Thomas Aboagye Mensah 2013: José Eusebio Salgado y Salgado 2014: Yōhei Sasakawa 2015: Frank Wiswall 2016: Kōji Sekimizu 2017: Birgit Sølling Olsen 2018: Joseph J. Angelo 2019: Peter Hinchliffe 2020: Paul Sadler 2021: David Attard 2022: Anneliese Jost * Der Preis wurde posthum verliehen.
Einzelnachweise
Literatur o. V.: First International Maritime Prize. In: The Environmentalist. Vol. 1 (1981), Nr. 4, , S. 325.
Weblinks Der International Maritime Prize auf der Homepage der IMO
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