Schrattenbruck ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Melk im Bezirk Melk in Niederösterreich mit Einwohnern (Stand ).
Geografie Das im Süden von Melk liegende Dorf wird von der Landesstraße L5340 durchquert und entwässert über den Grainbach in die Donau. Am umfasste die Ortschaft Adressen.
Geschichte Der Ort gehört seit je her zum Einzugsbereich des Stiftes und des Marktes Melk, obwohl die südlich gelegene Schallaburg ebenso einen großen Einfluss ausübte. Im Mittelalter tauchen immer wieder Familienmitglieder der Sighartinger und deren Nebenlinien als Ministeriale und handelnde Personen auf, obwohl der Ort im Einfluss mehrerer Herrschaften liegt. Die Grenze der Landgerichte von Melk und Schallaburg verlief entlang des Baches und damit mitten durch den Ort.
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit zwölf Häusern genannt, das nach Melk eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Melk besaß die Ortsobrigkeit und besorgte die Konskription. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaften Melk und Schallaburg gemeinsam ausgeübt und auch die Untertanen und Grundholde gehörten diesen Herrschaften.
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Schrattenbruck ein Gärtner, ein Gastwirt und einige Landwirte ansässig.Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 446
Literatur
Gerhard Flossmann (Hrsg.), Anton Harrer, Wilfried Kowarik und Harald Ofner: Stadtbuch Melk. Daten & Fakten. (Band II), verfasst von der Arbeitsgruppe „Melker Stadtbuch“ des Kultur- und Museumsvereins Melk, Melk 1999
Einzelnachweise
Kategorie:Melk Kategorie:Ort im Bezirk Melk Kategorie:Katastralgemeinde im Bezirk Melk Kategorie:Ehemalige Gemeinde im Bezirk Melk