UGMK Jekaterinburg () ist ein professioneller Frauen-Basketballverein der höchsten russischen Spielklasse Premjer-Liga aus Jekaterinburg, ehemals Swerdlowsk (1924–1991), in Russland.

Geschichte mini|links|Russischer Meister 2019 Bereits 1938 wurde bei dem Uralmasch (Fabrik für Schwermaschinen am Ural)-Werk eine Frauen-Basketballmannschaft gegründet. Zunächst bekam der Club den Namen „Zenit“, 1958 wurde er in „Trud“ umbenannt und bekam 1960 den Namen „Uralmasch“, den er bis zum Jahr 2000 trug. Die Mannschaft stieg 1964 in die höchste sowjetische Liga auf und spielte dort bis zuletzt. Die größten Erfolge in der sowjetischen Zeit waren zwei dritte Plätze bei den sowjetischen Meisterschaften 1973 und 1974. Nachdem Uralmasch 2000 zum OMZ Uralmasch-Ischora umfirmierte, wurde die Basketballmannschaft an UGMK verkauft und übernahm den neuen Firmennamen. Unter den neuen Besitzern wurde der Club 2002 und 2003 russischer Meister und ebenfalls 2003 Sieger der EuroLeague Women. Die nächsten Jahre waren vom nationalen Zweikampf zunächst mit ZSKA Samara und später mit Spartak Moskowskaja Oblast gekennzeichnet. Jedoch erst 2009 gelang mit dem nationalen Double (Meisterschaft und Pokal) der nächste Erfolg. UGMK konnte diesen Erfolg bis zum Jahre 2013 noch fünfmal wiederholen. Da die Mannschaft 2013 unter der Führung des deutschen Trainers Olaf Lange auch die EuroLeague Women gewann, wurde die Saison 2012/13 mit der Triple Crown zu der erfolgreichsten in der Geschichte des Vereins. Auch 2016 gewann man unter Lange den wichtigsten europäischen Vereinswettbewerb.

In der Saison 2018/19 gelang der Mannschaft der erste Vierfach-Triumph () in der FIBA Europa Geschichte, indem sie nach dem SuperCup Women auch die EuroLeague Women sowie den nationalen Pokal und die nationale Meisterschaft gewannen.

Erfolge EuroLeague Women (6): 2003, 2013, 2016, 2018, 2019, 2021 SuperCup Women (4): 2013, 2016, 2018, 2019 Russischer Meister (18): 2002, 2003, 2009 bis 2021, 2023 bis 2025 Russischer Pokalsieger (12): 2005, 2009 bis 2014, 2017, 2019, 2023, 2024, 2025

Bekannte Spielerinnen 1998–2005: Diana Gustilina (* 1974) 2002–2006: Yolanda Griffith (* 1970) 2007–2018: Deanna Nolan (* 1979) 2012–2017: Diana Taurasi (* 1982) 2014–2022: Alba Torrens (* 1989) 2015–2022: Brittney Griner (* 1990) / 2018–2022: Jonquel Jones (* 1994)

Siehe auch Premjer-Liga

Weblinks

Offizielle Website (englisch, russisch)

Einzelnachweise

Jekaterinburg Kategorie:Sportverein (Jekaterinburg) Kategorie:Frauenbasketballverein Kategorie:Vereinsgründung 1938