mini|Signatur Franz Ernst Aloys Albermann (* 30. Dezember 1877 in Köln; † 10. Dezember 1959 ebenda) war ein deutscher Bildhauer, der zunächst in Köln und später in Frechen lebte und arbeitete.

Leben mini|Grab auf dem Friedhof Melaten in Köln Franz Albermann war ein Sohn des renommierten Bildhauers Wilhelm Albermann (1835–1913) und ein Bruder von Willi Albermann (* 8. April 1873), der gleichfalls als Bildhauer wirkte.

Vom 18. Juni 1910 bis 3. Juli 1910 nahm Albermann mit seiner Ehefrau an der „Ersten Nordlandfahrt“ des Doppelschrauben-Passagierdampfers Meteor der HAPAG teil. (PDF; 4,0 MB), abgerufen am 4. Juni 2013

Der von 1920 bis 1934 als Betriebsdirektor in der 1889 gegründeten Frechener Steinzeugröhrenfabrik Jacob Kalscheuer & Cie. tätige Toni Ooms engagierte Franz Albermann für die künstlerische Leitung der 1925 eingerichteten bau- und feinkeramischen Abteilung.

Für Philipp Heimann und Prof. Dr. Lemkes schuf Franz Albermann Grabsteine auf dem Friedhof Melaten in Köln.

Franz Albermann starb am 10. Dezember 1959 und wurde auf dem Friedhof Melaten (Flur 37) begraben.Josef Abt, Johann Ralf Beines, Celia Körber-Leupold: Melaten. Kölner Gräber und Geschichte. Greven, Köln 1997, ISBN 3-7743-0305-3, S. 160 f.

Werke um 1903: aus Kalkstein gefertigte Statue des hl. Antonius von Padua für das Missionshaus Knechtsteden (gemeinsam mit seinem Bruder Willi Albermann)Abbildung auf Seite 6 (PDF; 1,7 MB), abgerufen am 4. Juni 2013 nach 1906: Relief-Porträt von Geheimrat Dr. med. Willems († 1906) für dessen Grabstein auf dem Deutzer FriedhofDeutzer Friedhof, abgerufen am 4. Juni 2013 um 1920: Hochkreuz mit Bronzekorpus auf dem Kalker Friedhof in Köln (Franz und Willi Albermann zugeschrieben)Das Hochkreuz auf dem Kalker Friedhof, abgerufen am 4. Juni 2013 um 1920: 22 cm hohe und 23 cm lange Katze mit Ball aus blauem FeinsteingutKatze mit Ball, abgerufen am 4. Juni 2013 um 1920: 17 cm hohes Buchstützen-Paar aus weißem Feinsteingut mit auf dem Rand knienden vollplastischen, polychrom bemalten CorpsstudentenEntwurf von Franz Albermann, abgerufen am 4. Juni 2013 vor 1925: fünf die Kontinente der Erde symbolisierende schlanke Figuren an der Fassade des Hansahochhauses in Köln (gemeinsam mit Joseph Pabst (1879–1950), verschollen) 1926: Putto mit SchafsbockSammlung Köln-Frechener Keramik, abgerufen am 4. Juni 2013 1926–1927: Keramische Türumrahmungen für Häuser an der Hubert-Prott-Straße und An der Fließ in Frechen-Bachem, abgerufen am 4. Juni 2013 1927: Statue des Vinzenz von Paul vor dem St. Vinzenz-Krankenhaus, Köln 1927: „Braumännchen“ an der Hausecke des Gasthofs „Zur Glocke“ in Frechen (bezugnehmend auf den Brauereigründer Robert Metzmacher, heute im Museum)Braumännchen, abgerufen am 4. Juni 2013 1928: Figur „Weisheit“ über dem Portal der Ringschule am Freiheitsring in Frechen-UnterdorfWolfgang Reinert: Die Beatus-Chronik. ISBN 978-3-86991-840-2, S. 146. (eingeschränkte Vorschau auf Google Bücher) um 1928: Trinkbrunnen in der Ringschule am Freiheitsring in Frechen-Unterdorf um 1930: Skulptur „Christus Welterlöser“ bei der Kirche St. Audomar in Frechennaturpark-rheinland.de: 1930: Sitzbild Christi am Kriegerdenkmal in Frechen-Bachem (Denkmal nach Entwurf des Architekten Julius Gatzen)naturpark-rheinland.de: 1932: Christ-Königs-Denkmal in Düren-Mariaweiler (gestiftet anlässlich des 150jährigen Unternehmensjubiläums der Metalltuch- und Egoutteurfabrik Andreas Kufferath)dueren.de: 1933: Friedhofshochkreuz in NörvenichDas Hochkreuz auf dem Nörvenicher Friedhof, abgerufen am 4. Juni 2013 1956 aufgestellt: Piéta-Gruppe aus französischem Sandstein in der Kirche St. Mauritius in Kölnerzbistum-koeln.de: Sonnenuhr in Frechen 45 cm hohe Keramikfigur „Mutter mit Kind“

Literatur Egon Heeg: Die Köln-Frechener Keramik des Toni Ooms 1919–1934. Köln 1992.

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Einzelnachweise

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