mini|Katholische Filialkirche hl. Jakobus der Ältere in Eisenberg an der Pinka mini|Kircheninneres Die römisch-katholische Filialkirche Eisenberg an der Pinka steht in der Ortschaft Eisenberg an der Pinka (ungarisch: Csejke; kroatisch: Čjeka) in der Gemeinde Deutsch Schützen-Eisenberg im Bezirk Oberwart im Burgenland (Österreich). Die dem Patrozinium des heiligen Jakobus dem Älteren unterstellte Filialkirche gehört zur Pfarre Deutsch Schützen im Dekanat Güssing in der Diözese Eisenstadt. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz ().

Lagebeschreibung Die Kirche liegt östlich der Ortschaft neben dem Friedhof.Helmut Prinke: Kirchenbau im Burgenland. 1921–2016. Im Rahmen der Reihe: Architekturentwicklung des Landes Burgenland ab 1921, Wissenschaftliche Arbeiten aus dem Burgenland, Eisenstadt 2019, ISBN 978-3-85405-237-1, S. 288–291.

Geschichte Die 1750 von Maurermeister Jakob Wurch aus Rechnitz errichtete Kirche wurde 1936, unter Abtragung der an das Kirchenschiff anschließenden ovalen Apsis Richtung Osten mit einem Querschiff, einer Apsis und beidseitigen Sakristeianbauten erweitert. In den 1970er Jahren wurde der nordseitigen Sakristei eine Aufbahrungshalle angefügt.

Architektur Kirchenäußeres Die geostete Kirche besteht aus einem einschiffigen, zweijochigen Langhaus mit Satteldach und einem in die Fassade einbezogenen Westturm, gefolgt von einem Erweiterungsbau in Form eines Querschiffes mit Walmdach, eines rechteckigen Altarraumes mit abgeschrägten Ecken sowie beide flankierende Anbauten unter niedrigeren Walmdächern. Der an den Ecken gerundete Kirchenturm beherbergt den Haupteingang und vier Schallfenstern unter einem gemauerten achtseitigen Pyramidenhelm über einem Kranzgesims.

Kircheninneres Im Inneren ist das Langhaus tonnengewölbt mit Stichkappen zu den beiden Rundbogenfenstern beiderseits. Über dem Eingangbereich befindet sich die stützenlose Org<elempore. Das Querschiff hat eine flache Holzbalkendecke. Beidseitig befinden sich die beiden vom Altarraum aus erreichbaren Oratorien mit Holzbrüstung. Der Altarraum ist leicht erhöht und enden in einem flachen Chorschluss.

Einrichtung Der barocke Hochaltar entstand um 1750. Er ist ein Aufbau mit korinthischen Pilastern und Freisäulen. Der Aufsatz wurde 1936 vereinfacht. Das Altarbild des heiligen Jakobus wurde 1750 von J.B. Rannacher gemalt. Darüber befindet sich eine Kartusche mit dem Wappen der Batthyány und Restaurierungsdaten. Seitlich davon stehen Schnitzfiguren der Heiligen Franz Xaver und Donatus.Dehio-Handbuch – Die Kunstdenkmäler Österreichs – Burgenland. Eisenberg an der Pinka, Kath. Filialkirche Hl. Jakobus. Bearbeitet von Adelheid Schmeller-Kitt mit Beiträgen von Friedrich Berg, Clara Prickler-Wassitzky und Hannsjörg Ubl. Verlag Berger, Horn/Wien 2011, ISBN 978-3-85028-400-4, S. 65.

Orgel Die Orgel aus dem Jahr 1969 mit 6 Registern wurde von Konrad Hopferwieser in Graz gebaut.https://www.martinus.at/institution/5048/orgeln/artikel/article/4501.html

Literatur Dehio-Handbuch – Die Kunstdenkmäler Österreichs – Burgenland. Eisenberg an der Pinka, Kath. Filialkirche Hl. Jakobus. Bearbeitet von Adelheid Schmeller-Kitt mit Beiträgen von Friedrich Berg, Clara Prickler-Wassitzky und Hannsjörg Ubl. Verlag Berger, Horn/Wien 2011, ISBN 978-3-85028-400-4, S. 65. Helmut Prinke: Kirchenbau im Burgenland. 1921–2016. Im Rahmen der Reihe: Architekturentwicklung des Landes Burgenland ab 1921, Wissenschaftliche Arbeiten aus dem Burgenland, Eisenstadt 2019, ISBN 978-3-85405-237-1, S. 288–291

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