Der Cup des Österreichischen Fußball-Bundes wurde in der Saison 2013/14 zum 79. Mal ausgespielt. Der ÖFB Cup ist der höchste Pokalbewerbe in Österreich. Cupsieger wurde der FC Red Bull Salzburg.

Österreichischer Fußballcup

mini|hochkant=0.7|ÖFB-Cup

Der ÖFB-Cup wurde in der Saison 2013/14 zum 79. Mal ausgespielt. Die offizielle Bezeichnung des Wettbewerbs lautet zum vierten Mal in Folge „ÖFB Samsung-Cup“. Der Sieger ist berechtigt, an der Playoff-Runde zur UEFA Europa League 2014/15 teilzunehmen.

Titelverteidiger war FC Pasching, der in der Vorsaison als erster Regionalligist den Titel gewonnen hatte.

Das Finale des ÖFB-Cups 2013/14 wurde am 18. Mai 2014 im Wörthersee Stadion in Klagenfurt ausgetragen. Lediglich bei einer Endspielbegegnung zwischen dem SK Rapid Wien und dem FK Austria Wien wäre es im Ernst-Happel-Stadion in Wien ausgetragen worden. Alle Endspiele des ÖFB-Cups sind in der Liste der ÖFB-Cupendspiele zu finden.

Zum zweiten Mal wurde der Bewerb ohne die Vorrunde sowie ohne Beteiligung von Amateurmannschaften ausgetragen, wobei die Relegationsverlierer in der ersten Runde kein automatisches Heimrecht erhalten. Live-Spiele vor dem Viertelfinale werden mit Sporteo vereinbart.

Die Spiele des ÖFB-Cups sind nicht nur eine Frage des Prestiges, sondern auch ein Kampf um Preisgelder. So erhalten die Teilnehmer der zweiten Runde 4000 Euro Antrittsgeld. Im Achtelfinale erhalten diese 8.000 Euro, im Viertelfinale 25.000 Euro und im Halbfinale 40.000 Euro. Die beiden Endspielteilnehmer werden mit 120.000 Euro belohnt.ÖFB: (abgerufen am 14. Juli 2013) Dazu kommen die Werbeeinnahmen und die geteilten Zuschauereinnahmen.

Terminkalender

Die einzelnen Runden im Österreichischen Fußball-Cup finden wie folgt statt:ÖFB; (abgerufen am 14. Juli 2013) 1. Runde: 12./13./14. Juli 2013 (Auslosung: 1. Juli 2013) 2. Runde: 24./25. September 2013 (Auslosung: 6. August 2013) Achtelfinale: 29./30. Oktober 2013 Viertelfinale: 15./16. April 2014 Halbfinale: 6./7. Mai 2014 Finale: 18. Mai 2014 in Klagenfurt

Teilnehmer

In der ersten Runde, in der 64 Mannschaften teilnehmen, sind die zehn Mannschaften der Bundesliga und die zehn Mannschaften der Ersten Liga fix qualifiziert. Die restlichen 44 Plätze werden nach einem festgelegten Schlüssel auf Amateurvereine in den Landesverbände aufgeteilt: Burgenland, Kärnten, Salzburg, Tirol, Vorarlberg: je 4 Wien: 5 Oberösterreich, Steiermark: je 6 Niederösterreich: 7

BundesligaDie Bundesliga-Mannschaften der Saison 2012/13 sind fix für die erste Hauptrunde qualifiziert. Sie können zwar in die Erste Liga absteigen, es nehmen aber alle Teilnehmer der Ersten Liga an dieser Runde teil. Erste Liga Landes-Cup-Sieger FK Austria Wien FC Red Bull Salzburg SK Rapid Wien SK Sturm Graz Wolfsberger AC SV Ried SC Wiener Neustadt FC Wacker Innsbruck FC Admira Wacker Mödling SV Grödig SV Mattersburg SCR Altach SC Austria Lustenau SKN St. Pölten Kapfenberger SV SV Horn TSV Hartberg FC LieferingDer FC Liefering ist zwar laut Statuten eigenständig, da er aber unter der Kontrolle von Red Bull steht, ist er als Zweitklub des FC Red Bull Salzburg anzusehen. Der Aufstieg in die Erste Liga wurde vom ÖFB noch zugelassen, auf eine Teilnahme am Cup verzichtet der Verein (siehe dazu ). Stattdessen rückt der TSV St. Johann als Verlierer des Landescup-Finals des Salzburger Landesverbandes nach. SC-ESV Parndorf 1919 First Vienna FC ASV Draßburg (B)Der Sieger des Landescups, SC-ESV Parndorf 1919 ist bereits als Aufsteiger zur Ersten Liga 2013/14 für den Pokalwettbewerb qualifiziert, daher nimmt der ASV Draßburg als unterlegener Pokalfinalist teil. Villacher SV (K) SC Leopoldsdorf/Marchfelde  (NÖ) SK Vorwärts Steyr (OÖ) SV Austria Salzburg  (S) SV Lafnitz  (ST) FC Kufstein (T) Dornbirner SV (V) SCR Altach II, der Sieger des Vorarlberger Fußballcups 2012/13 ist nicht an der Teilnahme am ÖFB-Cup berechtigt. Daher ist der unterlegene Finalist Dornbirner SV für die erste Runde qualifiziert. Team Wiener Linien (W) Relegationsverlierer: LASK Linz FC Blau-Weiß Linz Regionalliga Regionalliga Landesliga SV Oberwart (B) SV Stegersbach (B) SAK Klagenfurt (K) SK Austria Klagenfurt (K) SKU Amstetten (NÖ) ATSV Ober-Grafendorf (NÖ) SC Retz (NÖ) 1. SC Sollenau (NÖ) FC Pasching (OÖ) Union St. Florian (OÖ) Union Vöcklamarkt (OÖ) TSV Neumarkt am Wallersee (S) TSV St. Johann im Pongau (S) SV Seekirchen 1945 (S) SV Wals-Grünau (S) USV Allerheiligen (ST) DSV Leoben (ST) FC Gratkorn (ST) SC Kalsdorf (ST) SC Schwaz (T) WSG Wattens (T) SW Bregenz (V) FC Dornbirn 1913 (V) FC Hard (V) FAC Team für Wien (W) SV Schwechat (W) Wiener Sportklub (W) SC Wiener Viktoria (W) SC Pinkafeld (B) FC St. Veit (K) ASK Bad Vöslau (NÖ) SC Mannsdorf (NÖ) FC Lankowitz (ST) FC Kitzbühel (T) Anmerkungen

1. Runde Ergebnisse

mini|Szene aus dem Spiel: 1. SC Sollenau gegen Wiener Sportklub (1:1).

mini|Szene aus dem Spiel: ASV Draßburg gegen SC Wiener Neustadt. Im Bild der zweifache Torschütze für die Wiener Neustädter, Matthias Koch.

Die Begegnungen der ersten Runde wurden am 1. Juli 2013 ausgelost.

Gleich die erste Runde brachte spannende Spiele, zahlreiche Tore und einige Überraschungen. Acht Spiele gingen in die Verlängerung, von denen sechs erst im Elfmeterschießen entschieden wurden; so beispielsweise das Aufeinandertreffen des LASK Linz mit dem SK Rapid Wien, das der Regionalligist gegen den Bundesligisten nach torloser Verlängerung mit 5:4 im Elfmeterschießen für sich entschied und den Rekordmeister in der ersten Runde aus dem Bewerb warf. Mit dem Aufsteiger SV Grödig erwischte es einen zweiten Bundesligaverein. Die Grödiger mussten sich nach einem 1:1-Remis in der Verlängerung im Lokalderby beim SV Austria Salzburg im Elfmeterschießen mit 5:6 geschlagen geben. Held des Spieles war Torhüter Stefan Ebner, der drei Elfmeter abwehrte. Dramatisch verlief auch das Elfmeterschießen zwischen dem 1. SC Sollenau und dem Wiener Sportklub, das nach einem 1:1 in der Verlängerung erst im 14. Strafstoß mit 5:4 für Sollenau entschieden wurde. Ein spannendes Duell lieferten sich auch der Viilacher SV und die WSG Swarovski Wattens. Bereits während des Spiels wechselte ständig die Führung. Mit einem 4:4 ging es in die Verlängerung, die 5:5 endete. Im Elfmeterschießen setzten sich schließlich die Villacher mit 5:4 durch.