Graziano Mandozzi (* 23. Juni 1939 in Osogna, Schweiz) ist ein Schweizer Komponist, Dirigent und Musikwissenschaftler.

Leben Graziano Mandozzi stammt aus einer Tessiner Musikerfamilie. Er besuchte eine Lehrerbildungsanstalt in Locarno und studierte von 1960 bis 1963 am Mozarteum in Salzburg bei Gerhard Wimberger und Cesar Bresgen, wo ihm die Lilli-Lehmann-Medaille verliehen wurde. (abgerufen am 5. Juni 2014) Nachdem er erfolgreich seine Kapellmeisterprüfung ablegte, begann er am Theater zu arbeiten. Da er einer der letzten Schüler Bernhard Paumgartners war, wurde ihm erlaubt, eine der ersten Aufnahmen der Camerata Academica einzuspielen. Später arbeitete er beim Film, für Hörspiele und beim Ballett. So schrieb er Mitte der 1970er Jahre die Musik für das von Johann Kresnik aufgeführte Ballett "Jesus GmbH". Als Musikwissenschaftler setzte er sich jahrelang für die Aufarbeitung und Neubewertung der Werke von Ruggero Leoncavallo und Nino Rota ein.

Filmografie (Auswahl) 1972: Beschreibung einer Verfolgung 1972: Der Mann auf meinem Rücken 1972: Jugend einer Studienrätin 1974: Der kleine Doktor (Fernsehserie) 1977–1982: Neues aus Uhlenbusch (Fernsehserie) 1979: Feuerzeichen 1980: Tatort: Hände hoch, Herr Trimmel 1983: Heinrich Heine – Die zweite Vertreibung aus dem Paradies 1984–1986: Eigener Herd ist Goldes wert (Fernsehserie) 1984: August der Starke 1984: Ich hatte einen Traum 1985: Alte Sünden rosten nicht 1986: Lisa und die Riesen 1986: Mademoiselle Fifi 1986: Vertrauen gegen Vertrauen 1986. Finkenwerder Geschichten 1987: The Secret Life of Sergei Eisenstein 1987: Die Erbschaft 1988: Ede und das Kind 1989: Die Zauberflöte 1992: Kein pflegeleichter Fall

Diskografie 1985: Bach/Händel 300, CD, Deutsche Grammophon 415 110-2, Germany (see on YouTube)

Literatur

Einzelnachweise

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