Alberto Moncada Lorenzo (* 4. November 1930 in Ceuta; † 20. April 2020 in Valencia) war ein spanischer Soziologe und promovierter Jurist.
Er lehrte in Madrid und an verschiedenen US-amerikanischen Hochschulen (u. a. in Stanford) und war Vizepräsident des spanischen Büros der UNESCO sowie Präsident der Sociologists without Borders International.Gründungsakt August 2008 in Offizielles Organ der Sociologists without Borders International 1969 war er auch Mitbegründer und erster Prorektor der unter dem Einfluss von Opus Dei stehenden Universidad de Piura in Lima (Peru).Website der Hochschuleu vgl. auch Website von Opus Dei Peru Aufgrund seiner Erfahrungen als ehemaliges Opus-Dei-Mitglied entwickelte er eine kritische Haltung gegenüber der Organisation.
Moncada verfasste über 30 überwiegend spanischsprachige Bücher, u. a. zu den Themen Menschenrechte, Fundamentalismus, Erziehung und Latinokultur. Er war ein scharfer Kritiker des Neoliberalismus und kritisierte die in den USA verbreitete Auffassung, dass zivile und politische Bürgerrechte mit Menschenrechten gleichzusetzen sind.Blau/Moncada 2005, S. XVIII.
Moncada lebte in Gandía.
Werke (Auswahl) El Opus Dei. Una interpretación. Índice 1974 Los hijos del Padre. Argos Vergara 1977 Oral History of Opus Dei. Editorial Plaza y Janes 1982 Human Rights: Beyond the Liberal Vision (mit Judith R. Blau). Rowman & Littlefield 2005 (mit Judith Blau) Human Rights: A Primer (mit Judith R. Blau). Paradigm Publishers 2009 The Leading Rogue State: The U.S. and Human Rights (mit Judith Blau, David L. Brunsma, Catherine Zimmer). Paradigm Publishers 2009 The Sociological Experience. Obrapropria 2011 Desde los ochenta 2012
Weblinks Website von Alberto Moncada
Einzelnachweise
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