mini|250px|Pokale und Medaillen mini|250px|Finalisten und Halbfinalisten:(v. l. n. r.: Martin Horn, Klaus Bosel, Christian Rudolph, Markus Galla)

Die German Dreiband Masters 2013 (kurz: GDM) ist eine im Sommer 2012 gestartete neue Turnierserie in der Billarddisziplin Dreiband. Sie wird unmittelbar nach Beendigung der Saison ausgetragen und soll jährlich stattfinden. Das erste Turnier fand, vom 31. Mai bis zum 2. Juni 2013, in Herten statt.

Modus Beim GDM 2013 handelte es sich um ein Einladungsturnier für insgesamt 16 Spieler. Eingeladen waren: die besten 14 Spieler laut Bundesligarangliste (1. & 2. Bundesliga) 2 Wildcard-Spieler (GDM-WC, MyWebSport-WC)

In der Vorrunde wurde auf 40 Punkte mit Nachstoß, ab der Finalrunde auf 50 Punkte ohne Nachstoß gespielt. Die Shot-clock stand auf 50 Sekunden mit der Möglichkeit von 2 Time-outs je Spiel. Die beiden Gruppenersten der Vorrunde zogen in die Endrunde weiter. In der Vorrunde wurde auf vier Tischen, danach nur noch auf zwei Tischen gespielt. Alle Partien wurden live vom Internet-TV-Sender Kozoom übertragen.

Ein Startgeld wurde nicht erhoben.

Teilnehmer und Preisgeld TeilnehmerStand: 13. Mai 2013German Dreiband Masters auf GermanDreibandMasters.de. Abgerufen am 18. Mai 2013.Die Spieler (Kurzstatistik) auf GermanDreibandMasters.de. Abgerufen am 18. Mai 2013. Rang Name GD Sp 1 Martin Horn 1,758 16 2 Christian Rudolph 1,321 16 3 Markus Galla 1,289 16 4 Markus Schönhoff 1,244 16 5 Jens Eggers 1,205 16 6 Andreas Niehaus 1,128 18 7 Ronny Lindemann 1,159 14 8 Stefan Galla 1,158 16 9 Klaus Bosel 1,147 17 10 Torsten Anders 1,144 16 11 Çengiz Karaça 1,121 16 12 Stefan Hetzel 1,114 16 13 Michael Puse 1,110 16 14 Kersten Reinartz 1,059 19 15 Hans-Jürgen Kühl 1,039 WC*1 16 Markus Dömer 1,045 WC*1 Ersatzspieler Ramazan Durdu Marcel Decker Volker Simanowski Orhan Erogul Anmerkung *1 Wildcardspieler Preisgeld PlatzGDM-Konzept auf GermanDreibandMasters.de. Abgerufen am 18. Mai 2013. Summe 1 1.000 € 2 750 € 3 (2×) 500 € 5–8 250 € 9–16 100 € Beste HS 100 € Best Game 100 € Summe 4.750 €

Kommentar Der auf Rang 15 gesetzte Thorsten Frings sagte kurzfristig ab, für ihn rückte Hans-Jürgen Kühl in die Gruppe B nach. Erster Spieltag Gruppenphase Am ersten Spieltag konnte sich Deutschlands Nummer 1, Martin Horn aus Essen, erwartungsgemäß in beiden Spielen durchsetzen. Seine Teilnahme an der Finalrunde dürfte damit ungefährdet sein. Etwas überraschend war die Niederlage des frisch gebackenen Vizeeuropameisters Christian Rudolph aus Köln in seinem zweiten Spiel gegen den Wittener Ronny Lindemann, dieser hatte gerade erst mit seinem Verein „BCC Witten 1931“ die Deutsche Meisterschaft gewonnen. Der 4-fache Berliner Meister Çengiz Karaça verlor sein erstes Match gegen Andreas Niehaus knapp mit 39:40, ebenso wenig konnte er gegen Kersten Reinartz punkten. Niehaus stand mit zwei Siegen schon mit einem Bein im Viertelfinale. Für den Mitorganisator des Turniers, Jens Eggers, stand mit je einem Sieg und Niederlage der Weg in die Finalrunde noch offen, ebenso wie dem auf Platz drei gesetzten Markus Galla. Für die Nummer 4 der Setzliste und Kozoom-Autor Markus Schönhoff ist aber nach zwei Niederlagen in der Gruppenphase keine Finalrundenteilnahme mehr in Sicht.

Zweiter Spieltag Gruppenphase Horn konnte auch sein drittes Gruppenspiel ungefährdet mit 40:31 in 23 Aufnahmen beenden und stand als erster Viertelfinalist fest. Auch Deutschlands Nummer 2, Christian Rudolph, konnte sich nach seinem Sieg gegen Torsten Anders als Gruppenzweiter über den Sprung ins Viertelfinale freuen. Gruppensieger wurde jedoch Ronny Lindemann, der alle Gruppenspiele gewann. In der Gruppe C waren die letzten Spiele entscheidend für die Teilnahme am Viertelfinale. Nachdem Andreas Niehaus ebenfalls sein letztes Gruppenspiel gewonnen hatte, war er mit 6 Matchpunkten Gruppenerster und fünfter Endrundenteilnehmer. Die anderen drei Spieler hatten je ein Spiel gewonnen und standen somit punktgleich. Der Gesamtdurchschnitt musste nun entscheiden wer auf dem zweiten Platz landete. Markus Galla hatte mit fünfzehn Tausendstel knapp die Nase vor Çengiz Karaça, der das Nachsehen hatte. Die letzten beiden Teilnehmer wurden Stefan Hetzel mit drei Siegen und Jens Eggers.gegen Hetzel verlor. Letzterer spielte mit 15 Punkten die beste Höchstserie des Turniers. Das beste Spiel der Gruppenphase machte der Essener Martin Horn mit 18 Aufnahmen und einem Einzeldurchschnitt (BED) von 2,222.

Viertelfinale Auch in der Runde der „Letzten 8“ hatte Martin Horn keine Schwierigkeiten mit seinem Gegner und schoss schon nach 25 Aufnahmen zum 50:23 aus und zog als Erster ins Halbfinale ein. In der Zweiten Partie am Nachmittag trafen Ronny Lindemann und Markus Galla aufeinander. Beide Spieler lagen durchgehend gleichauf, wobei Galla am Ende mit nur drei Bällen zum 50:47 vorne lag. In der ersten Abendpartie ließ es Christian Rudolph gemächlich angehen. Er brauchte 38 Aufnahmen in 2h:15 m um Andreas Niehaus mit 50:41 nach Hause zu schicken. Er trifft nun im Halbfinale auf seinen WM-Partner Martin Horn. Zeitgleich war am Nachbartisch die Partie, obwohl dort 42 Aufnahmen gespielt wurden, das Match schon vorüber. Klaus Bosel verließ den Tisch als Sieger und trifft im Halbfinale auf Markus Galla.

Dritter Spieltag Halbfinale Im ersten Spiel, Horn gegen Rudolph, war Rudolph chancenlos. Horn beendete die Partie nach 16 Aufnahmen mit 50:19 (BED 3,125) und zog als erster Spieler ins Finale ein. Dies war des „Best Game“ des Turniers. Die zweite Partie ging nicht so schnell voran. Klaus Bosel benötigte 35 Aufnahmen um Markus Galla knapp mit 50:48 zu schlagen.

Finale Das Finale war über die ganze Distanz ein ausgewogenes Spiel. Obwohl Horn stets führte, teilweise mit 11 Punkten, gelang es Bosel, immer wieder, bis auf wenige Punkte aufschließen. In der Schlussphase hatte Horn die besseren Nerven und beendete das Match in einer 6er-Aufnahme mit 50:41. Er war damit der erste Sieger dieser Turnierserie.

Gruppenphase Die Gruppen wurden zu Ehren von vier der erfolgreichsten deutschen Spielern benannt. Gespielt wurde in der Vorrunde in vier Gruppen zu je vier Spielern, die beiden Gruppenersten zogen in die Endrunde (Viertelfinale) weiter. Die Gruppeneinteilung war wie folgt: Gruppe A: „Walter Lütgehetmann“ Rang 1, 8, 9, 16 Gruppe B: „Ernst Rudolph“ Rang 2, 7, 10, 15 Gruppe C: „August Tiedtke“ Rang 3, 6, 11, 14 Gruppe D: „Siegfried Spielmann“ Rang 4, 5, 12, 13

Gruppen A & B

Gruppen C & D

Finalrunde

Abschlusstabelle EndklassementPhase Platz Name Pkt. Aufn. GD BED HS MP Finale 1 Martin Horn 270 135 2,000 3,125 13 12 2 Klaus Bosel 247 190 1,300 1,428 7 8 Halb-finale 3 Christian Rudolph 179 142 1,260 1,428 9 6 Markus Galla 208 172 1,209 1,315 6 4 Viertel-finale 5 Stefan Hetzel 153 126 1,214 2,105 15 6 6 Andreas Niehaus 161 140 1,150 1,428 7 6 7 Ronny Lindemann 167 149 1,120 1,538 6 6 8 Jens Eggers 142 112 1,267 1,904 7 4 Gruppen-dritte 9 Michael Puse 101 91 1,109 0,930 7 2 10 Çengiz Karaça 114 105 1,085 1,025 6 2 11 Markus Dömer 102 95 1,073 1,081 7 2 12 Hans-Jürgen Kühl 101 114 0,885 0,851 7 1 Gruppen-vierte 13 Kersten Reinartz 106 116 0,913 1,081 5 2 14 Torsten Anders 97 128 0,757 0,851 5 1 15 Stefan Galla 96 91 1,054 --- 5 0 16 Markus Schönhoff 79 89 0,887 --- 7 0 Gesamt 2323 1995 1,164

Fotogalerie Siehe auch

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Einzelnachweise

#2013 Kategorie:Karambolageveranstaltung 2013