Karl-Dietrich Gundermann (* 20. Februar 1922 in Breslau; † 16. Januar 1995 in Clausthal-Zellerfeld) war ein deutscher Chemiker.
Gundermann schloss in Berlin sein Studium der Chemie mit dem Diplom bei Hermann Leuchs ab und promovierte 1948 in Münster bei Fritz Micheel zum Dr. rer. nat. mit einer Arbeit zur Synthese von Thiolcarbonsäuren. 1964 wurde Gundermann zum Professor für Organische Chemie an der Technischen Universität Clausthal berufen und war dort Direktor des Instituts für Organische Chemie bis zu seiner Emeritierung 1988. Frank McCapra: In Memoriam Karl-Dietrich Gundermann, J. Biolum Chemilum 1995; 10: 325-327
Seine Hauptlehr- und forschungsgebiete waren die Chemilumineszenz organischer Verbindungen, substituierte Acrylsäurederivate und Untersuchungen zur Struktur der Steinkohle.
Karl-Dietrich Gundermann war Rektor der TU Clausthal von 1974 bis 1976 und 1978 bis 1980.
Er war Ritter des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem, Mitglied der Braunschweigischen Wissenschaftlichen GesellschaftDie BWG gedenkt ihrer verstorbenen Mitglieder, abgerufen am 2. Juli 2016 und Ehrensenator der TU Clausthal.
Werke (Auswahl) Karl-Dietrich Gundermann: Chemilumineszenz organischer Verbindungen . Springer-Verlag, Berlin-Heidelberg-New York 1968 K.-D. Gundermann, F. McCapra: Chemiluminescence in Organic Chemistry. Springer-Verlag, Berlin – Heidelberg – New York – London – Paris – Tokyo 1987, ISBN 3-540-17155-X
Weblinks
Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften: Rektoratsreden im 19. und 20. Jahrhundert
Einzelnachweise
Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert) Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Clausthal) Kategorie:Rektor (Technische Universität Clausthal) Kategorie:Ehrensenator der Technischen Universität Clausthal Kategorie:Ritter (Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem) Kategorie:Mitglied der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1922 Kategorie:Gestorben 1995 Kategorie:Mann