Georg Götz (* 1963 in Gleiritsch) ist ein deutscher Volkswirt und seit 2007 Professor für Volkswirtschaftslehre an der Justus-Liebig-Universität Gießen.
Werdegang Georg Götz wurde 1963 in der Oberpfälzer Gemeinde Gleiritsch Landkreis Schwandorf geboren. Nach dem Abitur am Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach im Jahr 1982 nahm Götz im Folgejahr das Studium zum Diplom-Volkswirt an der Universität Regensburg auf, welches er 1989 abschloss.
In den letzten beiden Jahren seines Studiums war er am dortigen Institut für Volkswirtschaftslehre als Studentische Hilfskraft beschäftigt, anschließend bis März 1990 als wissenschaftliche Hilfskraft. Danach wechselte er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an die Technische Hochschule Darmstadt, kehrte aber Ende 1991 als wissenschaftlicher Mitarbeiter wieder zurück nach Regensburg. Im Mai 1995 promovierte Götz dort mit einer Dissertation zum Thema Technischer Fortschritt bei monopolistischem Wettbewerb, für die er den Kulturpreis Ostbayern der OBAG für herausragende Dissertation erhielt. Anschließend wechselte er als Universitätsassistent an die Universität Wien. 2002 habilitierte er in Wien und war danach dort als Universitätsdozent beschäftigt.
Ab Anfang 2003 erhielt Götz eine Stelle als außerordentlicher Universitätsprofessor am Wiener Institut für Wirtschaftswissenschaften. Im April 2007 folgte er dem Ruf an die Justus-Liebig-Universität Gießen und trat dort eine W3-Professur für Industrieökonomie, Wettbewerbspolitik und Regulierung an. Im März 2013 trat Götz eine knapp einjährige Gastprofessur an der Wirtschaftsuniversität Wien an. Zwischen August 2015 und Januar 2016 besuchte er über das Fulbright-Programm die University of Kentucky.
Privates Götz ist verheiratet und Vater zweier Kinder.
Veröffentlichungen (Auswahl)
Weblinks
Georg Götz auf der Website der Justus-Liebig-Universität Gießen
Einzelnachweise
Kategorie:Hochschullehrer (Justus-Liebig-Universität Gießen) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1963 Kategorie:Mann