Gerhard Ochs (* 23. März 1944 in Karlsruhe; † 6. April 2026 in Bremenhttps://trauer.weser-kurier.de/traueranzeige/gerhard-ochs) war ein deutscher Schriftsteller.

Leben und Werk Ochs studierte Philosophie, Kunstgeschichte sowie Politikwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum und lebte zuletzt in Bremen.

Seit den 1970er Jahren veröffentlichte er zahlreiche Gedicht- und Erzählbände, unter anderem beim Residenz Verlag und dem Ritter Verlag sowie in namhaften Kultur- und Literaturzeitschriften, u. a. in Manuskripte, im Merkurhttps://www.merkur-zeitschrift.de/artikel/gedichte-a-mr-32-11-1087/, im Jahresringhttps://jahresring.kulturkreis.eu/026, im Rowohlt-Literaturmagazinhttps://escholarship.org/content/qt3c32v2rd/qt3c32v2rd_noSplash_8dcdc1a4b4ce2fa80b54c552115b3ae1.pdf?t=ora8j2, in die horen und im Stinthttps://gvk.k10plus.de/SET=5/TTL=8/MAT=/NOMAT=T/CLK?IKT=12&TRM=182234827 über viele Jahrehttps://portal.dnb.de/opac/opacPresentation?cqlMode=true&reset=true&referrerPosition=0&referrerResultId=idn%3D891253157%26any&query=idn%3D1215681305. Seit 2020 sind zwei Bände beim Klever Verlag erschienen und ebenda zuletzt 2024 unter dem Titel der Band Raben sind auch nur Vögel mit Erzählungen und Gedichte.

Ochs galt als Spezialist für Kurz- und Kürzesttexte. Manfred Dworschak schrieb in der taz über Ochs, er „hat aber, bei aller Hinterlist, die gebeugte Schreibhaltung des Protokollars; er schreibt uns seine Sätze auf, wie er sie zugerichtet hat, und sie klingen allesamt wie säuberliche Inhaltsangaben. Von womöglich weit Schrecklicherem, müssen wir fürchten.“https://taz.de/Die-Tuecke-aller-Liturgie/!1746134/ Über sein fragmentarisch komponiertes Buch „Ernte 23“ heißt es im Verlagstext, es „ist im Schutz der Gezeiten so etwas wie eine permanente Verschärfung der Wahrnehmung – aus dem Schutt der Vergangenheit in die Zukunft“https://www.ritterbooks.com/produkt/ernte-23/.

Mitgliedschaften Ochs war Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller*innenhttps://kunst-kultur.verdi.de/literatur/vs/++co++6df04834-cce0-11ee-a09a-075cef38bef4

Auszeichnungen 1979: Bremer Autor*innenstipendiumhttps://www.literaturhaus-bremen.de/ausschreibungen/autorinnenstipendium

Werke (Auswahl) Lebendes. Gedichte. Walltor, Giessen 1977. Bis Zur Bestimmung. Gedichte. Walltor, Giessen 1979. Angenommen. Gedichte. Bläschke, St. Michael 1980, ISBN 978-3-7053-1168-8. Angesichts. Gedichte. Bläschke, St. Michael 1980, ISBN 978-3-7053-1281-4. Der Luftträger. Zum Verwechseln ähnlich. 2 Erzählungen. Bläschke, St. Michael 1981, ISBN 978-3-7053-1424-5. Im Schatten hat sich noch nicht herumgesprochen, dass die Sonne wieder scheint. Prosa zum Aufhorchen. Kompaktkassette. Ohrbuch-Verlag, München 1989, ISBN 978-3-927689-02-2.digitalisiert in der Deutschen Nationalbibliothek: https://portal.dnb.de/opac/opacPresentation?cqlMode=true&reset=true&referrerPosition=0&referrerResultId=idn%3D891253157%26any&query=idn%3D1215681305 Der deutsche Krieg. Zwei Erzählungen. Residenz, Salzburg 1990, ISBN 3-7017-0641-7. Auf tausend Lichtnadeln ein Schrei. Gedichte. Dr. Ziethen-Verlag, Oschersleben 1997. Wenn die Sonne die Lieblingsfarbe der Kinder hat. Ritter, Klagenfurt 2001, ISBN 3-85415-293-0. Ernte 23. Ritter, Klagenfurt 2004, ISBN 3-85415-358-9. Keine, nur Vogelseelen. Gedichte. Edition Falkenberg, Rotenburg 2018, ISBN 978-3-95494-148-3. WiEderSehnen. 92 Kurzgeschichten. Geest-Verlag, Vechta-Langförden 2019, ISBN 978-3-86685-728-5. Der Blinde hat ein Auge und ist König. Erzählungen. Klever Verlag, Wien 2020, ISBN 978-3-903110-58-8. Raben sind auch nur Vögel. Erzählungen und Gedichte. Klever Verlag, Wien 2024, ISBN 978-3-99156-003-6.

Weblinks

Titelübersicht im Ritter Verlag https://kunst-kultur.verdi.de/literatur/vs/++co++6df04834-cce0-11ee-a09a-075cef38bef4

Einzelnachweise

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