mini|120px|Peter Paul Rigler Peter Paul Rigler (* 28. Juni 1796 im Sarntal; † 6. Dezember 1873 in Bozen) war ein österreichischer römisch-katholischer Theologe, Professor für Moral- und später für Pastoraltheologie sowie Spiritual am Priesterseminar in Trient.

Leben mini|Gedenktafel für Peter Rigler in der Kirche auf der Eulenburg Nach Auflösung der Trienter Gemeinschaft trat er 1842 der Gemeinschaft des deutschen Ordens bei und legte in der Deutschhauskirche zu Bozen die feierlichen Gelübde ab. Er trug als Gründer der Priesterkonvente und geistlicher Leiter des wiedererstandenen Institutes der Deutschordensschwestern in Lana wesentlich zu der geistlichen Erneuerung des Ordens von innen bei.

Rigler wird auch der Engel von Tirol genannt. Er war in Trient ein Vertrauter des 1995 seliggesprochenen Fürstbischofs Johann Nepomuk von Tschiderer.

Seit Jahren bemüht sich der Deutsche Orden um die Seligsprechung seines „zweiten Gründers“. Postulator ist P. Ewald Volgger.

Literatur Elena Deinhammer, Ewald Volgger (Hrsg.): Peter Rigler (1796–1873). Professor der Theologie und Spiritual. Bildungspersönlichkeit und Ordensreformer (Quellen und Studien zur Geschichte des Deutschen Ordens, Bd. 97), VDG, Ilmtal-Weinstraße 2025, ISBN 978-3-89739-993-8. Ulrich Gasser: Der Engel Tirol – P. Peter Rigler. Athesia, Bozen, ISBN 88-7014-448-8.

Othmar Parteli: P. Peter Paul Rigler. Seine Bedeutung für den Deutschen Orden im Allgemeinen und für den Deutschordenskonvent von Lana im Besonderen. In: Der Schlern. Bd. 98 (2024), Heft 12, S. 5–47.

Weblinks

Sterbebild von Pater Peter Rigler I auf sterbebilder.schwemberger.at Sterbebild von Pater Peter Rigler II auf sterbebilder.schwemberger.at

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