miniatur|hochkant|Bob Iller auf Schloss Güterfelde, 1942 mini|hochkant|Grab „Bob Kurt Iller“, auf dem Friedhof Ohlsdorf Bob Iller; eigentlich Kurt Bruno Gustav Iller (* 9. April 1912 in Fulda; † 21. Dezember 1980 in Hamburg; vereinzelt auch Kurt Iller oder Robert Iller) war ein deutscher Schauspieler, Conférencier, Sänger und Drehbuchautor.

Leben Bob Iller wurde als Sohn des Kunstmalers Gustav Iller und seiner Ehefrau Margareta geboren. Nach Besuch der Oberrealschule folgten Konservatorium und Bühnenschule. Im Anschluss daran war er an dem Kabarett der Komiker in Berlin als Conférencier tätig. Ab dem Jahr 1936 konnte man Bob Iller in verschiedenen Filmproduktionen der UFA, Tobis und Terra als Darsteller sehen. Darunter befanden sich 1936 Ein seltsamer Gast von Gerhard Lamprecht mit Alfred Abel, Ilse Petri und Fritz Odemar und 1940 Stern von Rio von Karl Anton mit La Jana, Gustav Diessl und Fritz Kampers.

Ab den 1950er Jahren war Bob Iller neben Auftritten in Spielfilmen wie Peter schießt den Vogel ab von Géza von Cziffra mit Peter Alexander, Germaine Damar und Oskar Sima und in zwei Teilen von Herrin der Welt von Wilhelm Dieterle mit Martha Hyer, Carlos Thompson und Wolfgang Preiss auch als Drehbuchautor tätig. So schrieb er das Buch zu Hurra – die Firma hat ein Kind und für drei Folgen der Fernsehserie Die Tintenfische – Unterwasserdetektive greifen ein.Die Tintenfische – Unterwasserdetektive greifen ein auf Die Krimihomepage; abgerufen am 28. Januar 2018

Zudem war er Ende der 1940er Jahre in der NWDR-Produktion von Heinz Erhardts 10–Pfennig–Oper als Tenor zu hören. auf Bielefelder Katalog Klassik online; abgerufen am 9. Januar 2023 Den letzten Auftritt in einer Filmproduktion hatte Bob Iller 1975 in dem Sexfilm Die sündige Kleinstadt von Reiner Brönneke mit Helga Feddersen, Eva Pflug und Günter Lüdke.

Bob Iller wurde auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg im Planquadrat T 19 südlich der Kapelle 2 beigesetzt.Prominenten-Gräber auf friedhof-hamburg.de; abgerufen am 3. Januar 2021 Er war Mitglied der Hamburger Freimaurerloge St. Georg zur grünenden Fichte.

Filmografie (Auswahl) Schauspieler 1936: Die Ballmutter (Kurifilm) 1936: Die lange Grete (Kurzfilm) 1936: Ein seltsamer Gast 1937: Liebe geht seltsame Wege 1937: Die gelbe Flagge 1937: Bluff (Kurzfilm) 1937: Fremdenheim Filoda 1938: Monika – Eine Mutter kämpft um ihr Kind 1938: Mit versiegelter Order 1938: Andere Länder, andere Sitten (Kurzfilm) 1938: Kameraden auf See 1938: Frauen für Golden Hill 1938: Im Zeichen des Vertrauens. Ein Bayer–Film (Kurzfilm) 1939: Mann für Mann 1939: Die kluge Schwiegermutter 1939: Wie werd’ ich bloß die Perle los? (Kurzfilm) 1939: Kennwort Machin 1940: Weltrekord im Seitensprung 1940: Angelika 1940: Stern von Rio 1949: Amico 1956: Hurra – die Firma hat ein Kind 1956: Zwischen Zeit und Ewigkeit 1958: Das Mädchen aus Hamburg (La fille de Hambourg) 1958: Grabenplatz 17 1959: Der Mann, der sich verkaufte 1959: Peter schiesst den Vogel ab 1959: Natürlich die Autofahrer 1960: Geheimakte M (Man on a String) 1960: Herrin der Welt (2 Teile) 1966: Die Tintenfische – Caesars Teller (Fernsehserie) 1967: St. Pauli zwischen Nacht und Morgen 1975: Die sündige Kleinstadt 1982: Eine kleine Sommermelodie (Produktion 1943) Drehbuch 1956: Hurra – die Firma hat ein Kind 1966: Die Tintenfische – Unterwasserdetektive greifen ein (3 Folgen)

Literatur Johann Caspar Glenzdorf: Glenzdorfs internationales Film-Lexikon. Biographisches Handbuch für das gesamte Filmwesen. Band 2: Hed–Peis. Prominent-Filmverlag, Bad Münder 1961, , S. 734.

Weblinks

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Einzelnachweise

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