mini|„Bautensignatur“ am Haus Pohlandstraße 15 in Dresden-Striesen Johannes Max Herfurt (* 14. September 1872 in Dresden; † 28. September 1932 daselbst)DoME - Max Herfurt (abgerufen am 27. Januar 2021) war ein deutscher Architekt.
Leben Max Herfurt studierte Architektur an der Kunstakademie Dresden bei Paul Wallot. 1899 wurde er Mitglied des Corps Lusatia Dresden.Erwin Willmann (Hrsg.): Verzeichnis der Alten Rudolstädter Corpsstudenten. (AH. Liste des RSC.), Ausgabe 1928, Nr. 1823
Er prägte den Villenbau auf dem Weißen Hirsch in Dresden wesentlich mit. Er war Mitglied im Bund Deutscher Architekten, Sein Büro befand sich an der Blumenstraße 15 in Dresden-JohannstadtHandels-Adressbuch, Telefon-Branchen-Verzeichnis Groß-Dresden und für den Oberpostdirektionsbezirk Dresden, mit Verzeichnis nach Rufnummern geordnet, 20.1927/28, S. 14..
Herfurt vermählte sich 1927 mit Alma Jehne in Hannover.Sächsische Staatszeitung, 5. Januar 1927, S. 4.
Herfurt wurde auf dem Dresdner Urnenhain Tolkewitz beerdigt. Der Urnenhain in Dresden – Persönlichkeiten, abgerufen am 19. Juli 2026.
Bauten mini|hochkant|Wohnhaus Pohlandstraße 15, Dresden mini|Villa Zietz mini|Villa Marie, Dresden, Weißer Hirsch, Oskar-Pletsch-Str. 8 1905–06: Mehrfamilienwohnhaus Pohlandstraße 15 (bauzeitlich Hausnummer 9) in Dresden-Striesen (siehe Liste der Kulturdenkmale in Striesen; bauzeitlich nach der mutmaßlichen Bauherren-Familien auch „Himbsel-Haus“ genannt)Erich Haenel / Heinrich Tscharmann (Hrsg.): Das Einzelwohnhaus der Neuzeit. Bd. 2, J. J. Weber, Leipzig 1910, S. 182–184 [mit Abb.]. 1906: Wandgrabmahl, Bildhauer: Ernst Hottenroth.Offizieller Katalog der Dritten Deutschen Kunstgewerbe-Ausstellung, Dresden 1906, S. 21. Erweiterung und Umgestaltung des Lahmann-Sanatoriums und der zugehörigen Villen in (Dresden-) Weißer Hirsch 1908: Erweiterung der Villa Mathilde, Lehnertstraße 4Diskussion:Lahmann-Sanatorium: Villen und Bauten. Stadtwiki Dresden, abgerufen am 10. Mai 2013. (siehe Liste der Kulturdenkmale auf dem Weißen Hirsch) 1911–12: Villa Urvasi, Umbau der 1908 erworbenen Liegenschaft, Lahmannring 17.Chronik des Kurorts Weißer Hirsch - Dresden, Von den Anfängen bis zur Eingemeindung, Dr. Elisabeth Boer, Dresden, S. 62–63. 1911: Villa Am Hochwald 1 vor 1912: Umbau Villa „Zu den Linden“, Plattleite 62.Sächsische Dorfzeitung und Elbgaupresse, 13. Juni 1912, Nr. 135, S. 21. 1913: Ausbau der Villa für den Freiherrn Kurt von Brandenstein, Degelstraße 1Dresdner Hefte, Nr. 34: „Die Loschwitz-Pillnitzer Kulturlandschaft“, 1993, S. 69. Auch digital hier einsehbar, abgerufen am 19. Juli 2026. 1913–14: Villa „Paira“, Lahmannring 11 1920: Umbau der Villa Paira, Lahmannring 11Chronik des Kurorts Weißer Hirsch - Dresden, Von den Anfängen bis zur Eingemeindung, Dr. Elisabeth Boer, Dresden, S. 62–63. 1909: Haus Jurk, Collenbuschstraße 30 in (Dresden-) Weißer Hirsch 1909–1910: Villa Marie (auch Villa Jauernik genannt), Oskar-Pletsch-Str. 8 in (Dresden-) Weißer Hirsch, errichtet für Vera Jauernik. 1910: Tiefgreifender Umbau und Erweiterungen am Mohrenhaus in Niederlößnitz, Moritzburger Straße 51 (Ausführung durch Alwin Höhne) 1910–1912: Villa Zietz (Villa Waldhaus), Am Hochwald 1 in (Dresden-) Weißer Hirsch 1910–1912: Mehrfamilienwohnhaus Bautzner Landstraße 144 in (Dresden-) Bühlau (siehe Liste der Kulturdenkmale in Bühlau) 1912–1913: Villa Sophie, Collenbuschstraße 16 in (Dresden-) Weißer Hirsch 1913: Erweiterung der Villa „Oskars Traum“, Degelestraße 1 in (Dresden-) Loschwitz Loschwitz (siehe Liste der Kulturdenkmale in Loschwitz) 1916–1917: Verwaltungsgebäude und Erzwäsche der Grube „Reicher Trost“ in Zinnwald für die Stahlwerke Becker AG 1921: Innenausbau Ratssitzungssaal, Rathaus Pirna.Sächsische Dorfzeitung und Elbgaupresse, 22. Januar 1921, Nr. 18, S. 3. 1924: Verkaufsgeschäft mit Kaffee- und Teestube, A. Zuntz sel. Wwe. Berlin, Innenausbau und Möblierung, Prager Straße 25, Dresden.Sächsische Volkszeitung, Nr. 272, 25. November 1924, S. 7. 1924: Bücherstube, Galerie Emil Richter, Dresden.Dresdner Neueste Nachrichten, 23. Dezember 1924, Nr. 300, S. 4. 1926: Café „Palmenterrasse“, 5. Jahresschau Deutscher Arbeit, Jubiläums-Gartenbau-Ausstellung, Gelände östlich des Staatlichen Botanischen Gartens, Dresden.Fünfte Jahresschau Deutscher Arbeit Dresden, Jubiläums-Gartenbau-Ausstellung, Amtlicher Führer, Verlag der Jahresschau Deutscher Arbeit Dresden, 1926, S. 79. 1926: Café im Sondergarten der Fa. Max Ziegenbalg (Gartenarchitekt: Reinhold Rose), 5. Jahresschau Deutscher Arbeit, Jubiläums-Gartenbau-Ausstellung, Gelände östlich des Staatlichen Botanischen Gartens, Dresden.Ehemaligen-Verband der Höheren Staatslehranstalt für Gartenbau Pillnitz., 1925/26, S. 99.Gustav Allinger, Die Jubiläums-Gartenbau-Ausstellung Dresden, Jahresschau Deutscher Arbeit, 1926, S. 4. 1927: Denkmal für die Gefallenen des Rudolstädter Senioren-Convents (RSC) in Rudolstadt, im Stadtpark am Saale-UferEntwurf für das Gefallenen-Denkmal des RSC im Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin 1927: Arbeitsamt Heidenau, Dresdner Straße 58.Sachsen. Kultur und Arbeit im Freistaat Sachsen unter besonderer Berücksichtigung der kommunalen Wirtschaft und Kommunalpolitik. Das Wohnungswesen in Sachsen, 1928, Deutscher Kommunal-Verlag, Abb. S. 170. 1928: Wohnanlage Prof.-Ricker-Straße in Dresden-Seidnitz (siehe Liste der Kulturdenkmale in Seidnitz) sowie undatiert Haus Plattleite 66 in (Dresden-) Weißer Hirsch Haus Hohenzollern, Wolfshügelstraße 7 / Ecke Collenbuschstraße in (Dresden-) Weißer Hirsch (Bewohner: Erhart Kästner) Neues Kurbad in (Dresden-) Weißer Hirsch Magazin Maschke, Bautzner Landstraße 10 in (Dresden-) Weißer Hirsch
Wettbewerbe 1903: Neu- oder Anbau, Gesellschaftshaus der Neuen Erholungsgesellschaft, Dresden, Ankauf.Dresdner Journal, Beilage zur Nr. 275, 27. September 1903, S. 5. 1929: Preiswettbewerb für städtische Wohnungsbauten, veranstaltet vom Bund Deutscher Architekten, Kreisverband Dresden, 2. Preis.Sächsische Dorfzeitung und Elbgaupresse, Nr. 266, 15. November 1929, S. 3.
Ausstellungsbeteiligungen 1910: 1. Ausstellung Künstlervereinigung Dresden, im Ausstellungsgebäude der Königl. Kunstakademie, 1. September bis 1. Dezember 1910.Katalog, 1. Ausstellung Künstlervereinigung Dresden, S. 46. 1911: Baukunstausstellung „Wallot und seine Schüler“, Galerie Arnold, Dresden, weitere Teilnehmer: Adolf Abel (Stuttgart), Ric. Asmussen, Baul Bachmann (Köln), Paul Bender, Otto Beyrich (Dresden), Max Böhland (Dresden), Rudolf Hikisch (Budapest), Alexander Hohrath, Oswin Hempel, Kurt Linke, Max Hans Kühne, Rudolf Kolbe, Edmund Kießling, Oskar Menzel, Karl Müller (Dresden), Heinrich Straumer, Richard Wolf (Plauen), .Abendausgabe Dresdner Nachrichten, 9. Juli 1911, S. 1–2.
Literatur Jean Louis Sponsel, Gustav Ewald Konrad: Max Herfurt, Architekt B.D.A., Dresden. Aida-Verlag, Berlin 1928.
Weblinks
Kleiner Ortsführer von Horst Milde: Mit offenen Augen über den Weißen Hirsch.
Einzelnachweise
Kategorie:Architekt (Dresden) Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert) Kategorie:Mitglied des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1872 Kategorie:Gestorben 1932 Kategorie:Mann